FC-Bayern-Boss Freund verrät: Das passiert mit Boey im Worst Case

Sollte sich nicht doch noch ein Käufer finden, wird Sacha Boey beim FC Bayern bleiben und laut Sportdirektor Christoph Freund wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
von  Kilian Kreitmair
Der FC Bayern um Sportdirektor Christoph Freund tut sich schwer, einen Abnehmer für Sacha Boey zu finden.
Der FC Bayern um Sportdirektor Christoph Freund tut sich schwer, einen Abnehmer für Sacha Boey zu finden. © IMAGO

Die Uhr tickt. Gegen den FC Bayern. In den fünf europäischen Top-Ligen ist das Transferfenster bereits geschlossen, seit Mittwochabend auch in den Niederlanden. Am Donnerstag läuft die Registrierungsfrist in Österreich ab, am Freitag in der Türkei. Und einen Abnehmer für Sacha Boey haben die Münchner immer noch nicht gefunden.

Freund beim Thema Boey defensiv

"Die Zeit wird kürzer, ganz klar", sagte Sportdirektor Christoph Freund am Mittwochabend nach dem 4:1-Sieg im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück. Während der Österreicher am Tag zuvor einen hoffnungsvollen Eindruck machte, dass man einen Verein für den Franzosen finden könnte, klang es nun defensiver.

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"Wir werden sehen, ob noch etwas passiert", so die Worte von Freund: "Das kann ich jetzt nicht zu hundert Prozent sagen." Das Worst-Case-Szenario Verbleib droht. Was man in diesem Fall mit Boey macht? "Sehr korrekt wird dann mit ihm umgegangen", lautete die Antwort des Bayern-Bosses.

Zuletzt nicht im Teamtraining des FC Bayern: Sacha Boey.
Zuletzt nicht im Teamtraining des FC Bayern: Sacha Boey. © IMAGO

Boey soll bei Verbleib wieder ins Teamtraining einsteigen

Der 25-Jährige soll in diesem Fall wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und sogar die Möglichkeit auf einen Kaderplatz erhalten. Zur Erinnerung: In den vergangenen Tagen fehlte Boey in den Einheiten von Coach Vincent Kompany. Zum Pokalspiel nach Osnabrück reiste er ebenfalls nicht mit.

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"Das war eigentlich nur Thema in Rücksprache mit Sacha, weil er sich nicht mehr verletzen wollte, wenn ein Wechsel zustande gekommen wäre", sagte Freund. Wie der Spieler selbst damit umgeht, sollte er in den nächsten Tagen keinen neuen Arbeitgeber mehr finden, bleibt abzuwarten.

Das war eigentlich nur Thema in Rücksprache mit Sacha, weil er sich nicht mehr verletzen wollte.

Christoph Freund

Freund: "Er hat sich sehr professionell verhalten"

Bisher, so Freund, hat sich der Verteidiger, der im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul an die Isar wechselte, "sehr professionell verhalten und eine gute Vorbereitung gemacht, gute Spiele absolviert und gut trainiert". Ob das so weitergeht?

Klar ist: Eine gewisse Resthoffnung gibt es bei den Münchnern noch, dass man Boey doch noch abgeben kann. Immerhin ist die Zeit noch nicht komplett abgelaufen.

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