FC Bayern auf Titeljagd: Ribéry über Ancelotti: "Wir lachen viel"

Bayern strebt unbeirrt seinem fünften Meistertitel in Serie entgegen. Nach dem 3:0 beim 1. FC Köln beträgt der Vorsprung auf RB Leipzig sieben Punkte. Franck Ribéry lobt überschwänglich die Arbeit des Trainers.
| sid/AZ
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Wie eine Familie: Franck Ribéry hält große Stücke auf den Bayern-Coach.
firo/Augenklick Wie eine Familie: Franck Ribéry hält große Stücke auf den Bayern-Coach.

Bayern strebt unbeirrt seinem fünften Meistertitel in Serie entgegen. Nach dem 3:0 beim 1. FC Köln beträgt der Vorsprung auf RB Leipzig sieben Punkte. Franck Ribéry lobt überschwänglich die Arbeit des Trainers.

Köln – Sachlich, dominant, eiskalt: Nach dem nächsten Schritt zur fünften Meisterschaft nacheinander richteten die Stars vom FC Bayern den Blick schon auf die kommenden Aufgaben. "Natürlich wussten wir vom Ergebnis der Leipziger", sagte Franck Ribéry, der beim souveränen 3:0 (1:0) beim 1. FC Köln zum Endstand getroffen hatte: "Wir sind jetzt sieben Punkte vorne, das ist schön, und so wollen wir weitermachen. Wir haben die wichtigsten Monate der Saison vor uns."

Der Traum vom zweiten Triple nach 2013 lebt. In den nächsten Wochen soll der Weg der Münchner zu weiteren Titeln führen - der nie gefährdete Erfolg in Köln war da nur eine Durchgangsstation.

So hatte Trainer Carlo Ancelotti seine Mannschaft im Vergleich zum 3:0 drei Tage zuvor gegen Schalke 04 im DFB-Pokal auf fünf Positionen verändert, zu einem sichtbaren Bruch im Spiel führte das aber nicht. Neben Ribéry (90.) waren auch Javi Martinez (25.) und Juan Bernat (48.) erfolgreich. Köln, das seine erste Heimniederlage seit elf Monaten kassierte, hatte nichts entgegenzusetzen. München (56 Punkte) hat die Verfolger um RB Leipzig (49) längst distanziert, der FC (33) hat als Siebter weiter Chancen auf Europa.

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Ribéry schwärmt von Ancelotti

"Die Mannschaft funktioniert sehr gut im Moment. Wenn wir viele Titel gewinnen wollen, brauchen wir viele Spieler", meinte Ribéry. Schon am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) geht es in der Champions League beim FC Arsenal weiter, nach dem 5:1 im Hinspiel jedoch erscheint ein Weiterkommen nur noch als Formsache.

Daran, so Ribéry, trägt Ancelotti einen großen Anteil. "Wenn man alle drei, vier Tage spielt, muss man natürlich rotieren. Du brauchst mal etwas Zeit, um dich zu erholen", meinte der 33-Jährige: "Ancelotti macht das gut, ist locker und cool. Er gibt uns Vertrauen. Die Beziehung zwischen ihm und der Mannschaft ist super, wir lachen viel und arbeiten gut zusammen."

Das bekamen die Kölner gerade in der zweiten Halbzeit zu spüren. Nach der Pause ließen die Bayern keine einzige Torchance zu, dominierten Rhythmus und Tempo beinahe nach Belieben. 75 Prozent Ballbesitz und 20 Torschüsse sprachen letztlich eine eindeutige Sprache. Der Spanier Thiago hatte mit 149 Ballaktionen mehr als dreimal so viele wie Kölns Aktivster, Pawel Olkowski (45).

Trotz aller Dominanz fiel Ancelottis Fazit gewohnt nüchtern aus. "Wir hatten am Anfang des Spiels Probleme, weil der Gegner sehr gut organisiert war", sagte der Italiener: "Nach dem 1:0 haben sich dann aber mehr Räume geboten, und in der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Leistung abgeliefert."

Zumindest etwas euphorischer war Ribéry, der nach seiner Verletzungspause immer besser in Form kommt. "Wenn ich mit der Mannschaft auf dem Platz stehe, freue ich mich und bin überglücklich", sagte er: "Es macht Spaß, das ist sehr wichtig für die ganze Saison."

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