Er lernt alleine Deutsch – und hört Bushido

Franck Ribéry macht Fortschritte und will gegen seine Sperre doch nicht Einspruch einlegen
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Franck Ribéry trauert offenbar den Zeiten hinterher, als Ottmar Hitzfeld noch Bayer-Trainer war.
dpa Franck Ribéry trauert offenbar den Zeiten hinterher, als Ottmar Hitzfeld noch Bayer-Trainer war.

Franck Ribéry macht Fortschritte und will gegen seine Sperre doch nicht Einspruch einlegen

MÜNCHEN Es ist ein paar Jährchen her, dass Franck Ribéry auf dem Bau geschuftet hat. 2003 spielte er beim Drittligisten Alès und ackerte gemeinsam mit seinem Vater im Straßenbau, um Schulden zu bezahlen. Könnte sein, dass er nun noch einmal hart anpackt. Wenn er möchte.

Für drei Länderspiele hat ihn der französische Verband nach der Revolte gegen Trainer Domenech bei der WM gesperrt. Diese Sanktion betrachtet Ribéry zwar als „fundamentlos und besonders ungerecht“, er habe aber beschlossen, keine Berufung einzulegen, teilte Jean-Didier Lange, der Anwalt des Bayern-Profis, mit.

Im Interview mit der Zeitung „Le Parisien“ war Lange zuvor mit den Worten zitiert worden, Ribéry orientiere sich in Richtung eines Einspruchs, falls der Verband die Sanktionen nicht revidiere. Als Strafe könne sich Ribéry mit einer „Arbeit von allgemeinem Interesse“ anfreunden, so Lange. Eben auf dem Bau oder in einem sozialen Dienst.

Unterdessen wird Ribérys Deutsch immer besser, nun steht er sogar auf Rapper Bushido. „Was er genau sagt, ist noch schwierig zu verstehen“, erzählte der Franzose, der in keiner Sprachschule war oder einen Privatlehrer hatte, sondern Autodidakt ist. Ribéry in „Sport Bild“: „Was ich kann, habe ich mir im Austausch mit den Kollegen und den Menschen hier in München mehr oder weniger selber beigebracht.“

ps

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