Ein Nebenprodukt von Gaucks Nahostreise

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jeden Samstag das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal aber beschäftigt er sich hier mit der bevorstehenden EM.
| Django Asül
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Das Länderspiel gegen Israel hinterlässt einen seltsamen Nachgeschmack. War es nun ein ernster Test oder lediglich ein Nebenprodukt der Nahostreise von Joachim Gauck? Hört man sich die Kommentare der Spieler nach dem Spiel an, erhärtet sich der Verdacht: Nicht mal die Beteiligten wissen es genau.

Und die Israelis wollten die DFB-Elf nicht zusätzlich verunsichern. Dementsprechend hielten sie sich weitestgehend aus dem Geschehen heraus. Denen war wohl zu Ohren gekommen, dass Deutschland Europameister werden will. Da wollten die Gäste ihnen nicht die Laune verderben. Zumal Podolski ohnehin die Welt wissen ließ, dass bis zum Portugal-Spiel alles nur unter Regeneration zu verbuchen sei.

Hirnlos agierten Jogis Buben zwar nicht, aber doch kopflos. Eine große Stütze waren zum Glück Bayern-Stars wie Gomez und Boateng. Letzterer traf sogar den gegnerischen Pfosten statt den eigenen. Tja, ohne Bayern verliert man eben sogar gegen die Schweiz. Vielleicht standen gegen Israel immer noch zu wenige Bayern-Spieler auf dem Platz. Es waren nur sieben.

Das lässt vermuten, dass Schweinsteiger doch der Kopf dieses Teams ist. Zum Glück zwickt es ihn nur in der Wade. Und nicht im Kopf.

 

 

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