DJANGO rechnet ab: Mitleidseffekt statt Bayern-Dusel

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert an dieser Stelle jede Woche das Geschehen beim FC Bayern. Mehr über ihn unter: www.django-asuel.de
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Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert an dieser Stelle jede Woche das Geschehen beim FC Bayern. Mehr über ihn unter: www.django-asuel.de

Das souveräne Auftreten der Bayern im Pokal lässt Gutes erahnen für die nahe Zukunft. Gefühlt hat sich der Abstand zur Ligaspitze mindestens halbiert, wenn nicht sogar geviertelt.

Zumal sich am Wochenende Dortmund und Mainz gegenseitig die Punkte klauen werden. Es lassen sich zudem gewisse strukturelle Veränderungen feststellen. So braucht der FC Bayern beispielsweise gar nicht permanent im Ballbesitz sein wie vom Trainer befohlen.

Der einstige Bayern-Dusel scheint nämlich einem gewissen Mitleidseffekt gewichen zu sein. Erst versagte der Schiedsrichter den Bremern einen regulären Treffer, um das Spiel offen zu gestalten. Dann versiebte der Werder-Angriff hochkarätigste Chancen, um den Rekordmeister langsam, aber sicher aus der Krise heraus zu holen.

Das erklärt auch, warum Lahm mittlerweile 90 Prozent seiner Bälle lieber zurück zum Torwart spielt: Es gibt nach vorne keine Anspielstationen, weil man sich auf den Gegner verlassen kann.

Die Kompensation der Verletzten gelingt immer besser. Schweinsteiger beweist, dass eine Abkehr von der Hollandisierung des Vereins möglich ist. Gegen Bremen räumte er hinten ab wie van Bommel und traf vorne wie Robben. Und Gomez hat versprochen, dass er auch ohne Grubenunglück mal trifft.

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