Django rechnet ab: Meinungsvielfalt, bayerische

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert an dieser Stelle jeden Samstag ein Spiel. Mehr über ihn unter: www.django-asuel.de
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Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert an dieser Stelle jeden Samstag ein Spiel. Mehr über ihn unter: www.django-asuel.de

Die Kommunikation war schon immer eine Stärke des FC Bayern. Wenn ein jeder etwas anderes sagt, spricht das für die Meinungsvielfalt im Verein. Wenn jeder das Gleiche sagen würde, wäre jeder austauschbar, wenn nicht gar überflüssig. Drum muss ein Nerlinger ganz was anderes sagen als van Gaal. Und Rummenigge muss die Spieler behalten, die der Trainer gerne versilbern würde.

Beim Rekordmeister ergänzen sich die Individualisten eben erfolgreich. Auf dem Feld natürlich auch. Als beispielsweise der FC Bayern im Frühjahr auf einer sensationellen Welle surfte und von Sieg zu Sieg eilte, kam man ganz ohne Gomez-Tore zurecht. Jetzt trifft Gomez am laufenden Band. Mit der Konsequenz, dass aus der Welle eine abgestandene Wasserlache wurde. Also braucht sich keiner wundern, wenn van Gaal bald wieder auf die Dienste des Torjägers verzichtet, um wieder ein paar Siege einzuheimsen.

Oder der Trainer schärft Gomez ein, dass er zwar spielen, aber nicht treffen darf. Oder van Gaal fragt mal seine Innenverteidiger, warum sie immer den Dienst quittieren, wenn Gomez Tore schießt. Man muss nur mal miteinander reden. Richtig problematisch wird es erst, wenn alle einer Meinung sind.

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