DFB zeichnet Münchner Ultra-Gruppe "Schickeria" aus

Der DFB hat die Münchner Ultra-Gruppe "Schickeria" mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach überreichte den Preis an die Fan-Gruppierung am Dienstag bei einem Festakt mit 300 Ehrengästen im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen.
| dpa
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Die Bayern-Ultras "Schickeria München" setzten in der letzten zeit immer wieder ein zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Judenhass.
imago Die Bayern-Ultras "Schickeria München" setzten in der letzten zeit immer wieder ein zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Judenhass.

Der Deutsche Fußball-Bund  hat die Münchner Ultra-Gruppe "Schickeria" mit dem Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach überreichte den Preis an die Fan-Gruppierung am Dienstag bei einem Festakt mit 300 Ehrengästen im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen - Der DFB würdigt das Engagement der Ultras des FC Bayern München "gegen Antisemitismus und Diskriminierung". Die Wahl ist bemerkenswert, da die Gruppierung vor einigen Jahren wegen ihrer Gewaltbereitschaft umstritten war. Die "Schickeria" hat sich mit Choreographien in der Allianz-Arena um das Gedenken an den Ehrenpräsidenten des FC Bayern, Kurt Landauer, und andere jüdische Vereinsmitglieder verdient gemacht.

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Mit dem 2. und 3. Preis wurden Borussia Dortmund für ein Gemeinschaftsprojekt mit der Gedenkstätte Steinwache sowie die Volkshochschule Roth ausgezeichnet. Mario Bendel, Gründer der Internetplattform "Fußball-Fans gegen Rechts", erhielt den Ehrenpreis. In Gelsenkirchen fand am Abend auch das EM-Qualifikationsspiel zwischen Weltmeister Deutschland und Irland statt.

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