Demichelis tritt nach: "Mit Van Gaal fing es an zu stinken"

Martin Demichelis hat seinen Wechsel vom FC Bayern zum FC Malaga vor allem mit Problemen mit Trainer Louis van Gaal begründet. Dabei hatte er sich lange wie ein "Sohn des Hauses" gefühlt, sagte der Argentinier in seiner neuen Heimat Spanien.
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Martin Demichelis genießt die frische Luft in Spanien
dpa Martin Demichelis genießt die frische Luft in Spanien

MALAGA, MÜNCHEN - Martin Demichelis hat seinen Wechsel vom FC Bayern zum FC Malaga vor allem mit Problemen mit Trainer Louis van Gaal begründet. Dabei hatte er sich lange wie ein "Sohn des Hauses" gefühlt, sagte der Argentinier in seiner neuen Heimat Spanien.

„Seit dem ersten Augenblick, als Louis van Gaal kam, fing alles an zu stinken“, sagte der argentinische Fußball-Nationalspieler in einem Gespräch mit dem Spanischen Dienst der Nachrichtenagentur dpa in Malaga.

„Ich bin nicht wegen des Geldes hierhergekommen, denn wenn es nur ums Geld gegangen wäre, wäre ich bei Bayern München geblieben“, sagte der 30-jährige Abwehrspieler. Siebeneinhalb Jahre hatte er für Bayern gespielt, aber im zweiten Jahr unter van Gaal seinen Stammplatz in der Münchner Abwehr verloren. „Ich hatte schon alle meine Kräfte erschöpft, um um einem Platz in der Mannschaft zu kämpfen. Nach so langer Zeit war ich schon ein Fan der Bayern, ich fühlte mich wie ein Sohn des Hauses“, sagte Demichelis.

Trotz seines Vertrages bis 2012 hatte er auf einen Wechsel im Winter gedrängt. „Vielleicht hat das der Club nicht erwartet, dass ich mich im Wintertransfermarkt auf die Socken machen würde, aber ich habe diese Situation nicht mehr ausgehalten“, erläuterte Demichelis.

Für den Wechsel nach Malaga sei der Ruf des chilenischen Trainers Manuel Pellegrini entscheidend gewesen. Mit ihm hatte er schon in seinen ersten Profijahren in Argentinien bei River Plate zusammengearbeitet. „Er gab mir das Selbstwertgefühl zurück“, sagte Demichelis. Sein kurzfristiges Ziel mit Malaga sei der Klassenerhalt. (dpa)

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