"Das ist nicht ersetzbar": Wegen des ÖPNV-Streiks wackelt jetzt Bayerns Pokal-Kracher

Wegen des Streiks bei U-Bahn, Tram und Bus am Mittwoch droht dem DFB-Pokal-Duell zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig womöglich die Absage. Bayern-Boss Dreesen berichtet von wegweisenden Gesprächen.
Kilian Kreitmair,
Florian Weiß
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Am Mittwoch stehen die U-Bahnen in München still – das heißt, auch zur Allianz Arena werden keine Züge fahren.
Am Mittwoch stehen die U-Bahnen in München still – das heißt, auch zur Allianz Arena werden keine Züge fahren. © IMAGO

Am Mittwoch streiken die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, in München fahren dann weder U-Bahn noch Bus, noch Tram. Das gefährdet nun sogar das DFB-Pokal-Spiel des FC Bayern gegen RB Leipzig, wie Jan-Christian Dreesen, der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters nach dem 5:1-Erfolg über die TSG Hoffenheim offenbarte.

"Wir hatten heute eine lange Besprechung intern, unter anderem auch mit der MVG, mit der Polizei, mit den weiteren Behörden, die notwendig sind für so einen Spielablauf. Wir werden sehen müssen, wie wir das organisieren", sagte er und verwies auf weitere Gespräche am Montag: "Wir werden morgen wieder miteinander sprechen und im Verlauf des Tages dann auch mitteilen, ob und wie wir in der Lage sind."

Hat viel Arbeit in den nächsten Stunden vor sich: FCB-Boss Jan-Christian Dreesen.
Hat viel Arbeit in den nächsten Stunden vor sich: FCB-Boss Jan-Christian Dreesen. © IMAGO

"Wir müssen schauen, ob wir zumindest für die Fans eine Linderung schaffen"

Bekanntlich ist die Allianz Arena neben der Straßenanbindung fast ausschließlich per U-Bahn-Linie U6 zu erreichen. Der Streik werde laut Dreesen zur Folge haben, "dass die Anfahrt, aber vor allem auch die Abfahrt vom Stadion eine Herausforderung wird, das ist nicht ersetzbar. Also das muss man klar so sehen. Wir können das nicht ersetzen. Wir müssen schauen, ob wir gemeinsam, MVG und der FC Bayern, zumindest für die Fans eine Linderung schaffen."

Wie wahrscheinlich ist eine Absage des Duells mit Leipzig? Dreesen: "Wenn wir glauben, dass das Spiel durchführbar ist, wovon wir alle ausgehen, dann werden wir es natürlich durchführen, weil die Ersatzmöglichkeiten sind auch sehr überschaubar."

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36 Kommentare
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  • Südstern7 am 10.02.2026 10:58 Uhr / Bewertung:

    Ich habe es mir von Anfang an gedacht, dass vermutlich die U6 fährt. Und so ist es ja auch. Einige Aufgeregte haben sich natürlich sofort in diesen Bericht eingeklinkt und ihrer Empörung freien Lauf gelassen. Wie nicht anders zu erwarten. Einige schlugen vor, dass der FC Bayern auch Busse einsetzen könnten und das zeigt, dass hier diejenigen schreiben, die niemals zu einem Spiel gefahren sind. Denn Busse fahren seit eh und je. Von der Donnersberger Brücke zum Stadion, wie heute Abend übrigens auch.

    Jemand hat geschrieben, dass die Abreise in die Innenstadt auch grundsätzlich schlecht organisiert sei. In Augsburg sei alles besser ... Erstens sind in Augsburg nur die Hälfte an Zuschauern unterwegs und zweitens fahren auch in Fröttmaning die U-Bahnen im 3-Minuten-Takt ein. Es empfiehlt sich immer informiert zu sein, bevor man etwas schreibt.

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  • Himbeer-Toni am 10.02.2026 15:59 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Südstern7

    Alles richtig. Zudem kann man neuerdings sogar am nur 2 Kilometer entfernten Campus parken.
    Nur eine einzige U-Bahn ist aber doch zu wenig.

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  • AZ-Leser am 09.02.2026 18:03 Uhr / Bewertung:

    Wenn hunderte Busse aktiviert werden können/sollen, dann bitte zum Berufsverkehr untertags. Mit Auto zum Arbeitsplatz ist wegen Parkplatzmangel fast unmöglich. Für Stadionbesucher gibt es genügend Parkplätze am Stadion. Oder man fährt mit dem Fahrrad zum Spiel. Ausserdem wird Spiel eh live im Fernsehen gezeigt. Für mich der Weg zur Arbeit wichtiger als ins Stadion.

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