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DFB fällt Urteil: So geht es mit Bayerns Rot-Sündern Díaz und Jackson weiter

Der FC Bayern will Luis Diaz nach dessen Gelb-Roter Karte im Spiel bei Bayer Leverkusen vor einer Sperre bewahren. Doch daraus wird nichts.
AZ/dpa |
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Bayern-Stürmer Luis Diaz bleibt nach seiner Gelb-Roten Karte für das nächste Spiel gesperrt.
Bayern-Stürmer Luis Diaz bleibt nach seiner Gelb-Roten Karte für das nächste Spiel gesperrt. © Federico Gambarini/dpa

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat einen Einspruch des FC Bayern München gegen die Gelb-Rote Karte für Luis Díaz abgeschmettert und darüber hinaus Offensivspieler Nicolas Jackson für zwei Spiele gesperrt. Jackson fehlt dem deutschen Rekordmeister damit in den Bundesligaspielen am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause gegen Union Berlin sowie am 4. April (15.30 Uhr) beim SC Freiburg.

Jackson hatte im Duell mit Bayer Leverkusen (1:1) am vergangenen Samstag nach Videoüberprüfung in der 42. Minute für ein grobes Foulspiel die Rote Karte gesehen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Bayerns Einspruch gegen Diaz-Sperre abgewiesen

Zuvor war ein Einspruch des FC Bayern gegen den Díaz-Platzverweis verworfen worden. Der Protest des Clubs sei "im Einzelrichterverfahren als unbegründet verworfen" worden, teilte der DFB mit.

Damit ist Díaz in der nächsten Bundesligapartie des Tabellenführers gegen Union ebenfalls gesperrt. Die Münchner können gegen dieses Urteil innerhalb von 24 Stunden beim Sportgericht allerdings noch einmal Einspruch einlegen.

"Dass die Entscheidung des Schiedsrichters unter Berücksichtigung der Fernsehbilder wahrscheinlich so nicht erfolgt wäre, ist für die sportgerichtliche Wertung nicht erheblich. Entscheidend ist, dass sich der Vorgang als Tatsachenentscheidung darstellt, die nur dann korrigiert werden kann, wenn sie gravierend, offenkundig und ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig ist. Das ist hier nicht der Fall", begründete Stephan Oberholz, Chef des DFB-Sportgerichts, die Entscheidung.

Gelb-Rot zieht hitzige Debatte nach sich

Schiedsrichter Christian Dingert hatte den Platzverweis für Díaz nach der Partie als Fehler bezeichnet. "Wenn ich jetzt die Bilder sehe, würde ich das so nicht mehr geben", sagte der 45-Jährige zur zweiten Gelben Karte für den Bayern-Stürmer wegen einer vermeintlichen Schwalbe.

Die Bayern hatten deshalb im Nachgang heftige Kritik an den Unparteiischen geübt. "Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe", schimpfte Ehrenpräsident Uli Hoeneß in der "Bild"-Zeitung. Und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen forderte via Sky vom DFB, "das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern".

Das aggressive Vorgehen des Bundesliga-Spitzenreiters in dem Fall sorgte wiederum für großes Unverständnis beim früheren Nationalspieler und Bayern-Profi Dietmar Hamann.

Dietmar Hamann hat die Bayern-Führung für ihr Vorgehen im Fall Luis Diaz scharf kritisiert. (Archivbild)
Dietmar Hamann hat die Bayern-Führung für ihr Vorgehen im Fall Luis Diaz scharf kritisiert. (Archivbild) © Leonie Asendorpf/dpa

"Das ist doch eines Weltvereins nicht würdig. Du musst doch auch mal in der Niederlage - die es ja nicht mal war - das mit Respekt und Würde anerkennen, dass Fehler gemacht werden oder auch nicht", kritisierte Hamann die Bayern-Führung.

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3 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Mallory am 17.03.2026 11:35 Uhr / Bewertung:

    Der Dauer-Motzer Hamann ist mal wieder aus seinem "Experten-Loch" gekrochen und meint im gewohnten Oberlehrerstil den FC Bayern belehren zu müssen.

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  • Chris aus Paris am 16.03.2026 20:47 Uhr / Bewertung:

    Hamann hat die letzten 12 Jahre elfmal den Meister falsch vorausgesagt, hat er diese Fehler auch mal eingesehen und zugegeben ?

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  • Himbeer-Toni am 17.03.2026 16:37 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Chris aus Paris

    Das Gequatsche darf man ja auch nicht ernst nehmen. Der wird für das tagelange reden bezahlt.

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