Bundestrainer Joachim Löw verrät Geheimplan mit Leon Goretzka

Einst zog Bundestrainer Joachim Löw Rechtsverteidiger Joshua Kimmich überraschend ins zentrale Mittelfeld, auch für dessen Bayern-Kollegen Leon Goretzka hatte er einen anderen Plan.
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Innige Umarmung: Joachim Löw und Leon Goretzka beim EM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf gegen Nordirland (6:1).
imago images/ActionPictures Innige Umarmung: Joachim Löw und Leon Goretzka beim EM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf gegen Nordirland (6:1).

München - Leon Goretzka ist beim FC Bayern so etwas wie der Mann der Stunde - jetzt, wo er endlich über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei ist.

Seine herausragenden Leistungen beim Bundesliga-Branchenführer, sein offensichtlicher Muskel-Aufbau in der Spielpause, seine klare Positionierung im Kampf gegen Rassismus, seine mit Joshua Kimmich anlässlich der Corona-Pandemie gestartete und sehr erfolgeiche Hilfsaktion "We Kick Corona" und sein professionelles Auftreten in der Öffentlichkeit lassen den 25-Jährigen mehr denn je in den Mittelpunkt des Interesses rücken.

Innige Umarmung: Joachim Löw und Leon Goretzka beim EM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf gegen Nordirland (6:1).
Innige Umarmung: Joachim Löw und Leon Goretzka beim EM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf gegen Nordirland (6:1). © imago images/ActionPictures

Joachim Löw: Das war sein Geheimplan mit Leon Goretzka 

Auch bei Joachim Löw hat Goretzka schon lange einen Stein im Brett. "Gerade seine jüngste Entwicklung ist sehr erfreulich, Leon hat sich bei Bayern München eine sehr gute Position erarbeitet. Er machte so früh sein erstes Länderspiel, weil er mit 17, 18 Jahren in Bochum sehr großes Potenzial zeigte. Im Jahrgang 1995 war er am weitesten. Zurzeit fühlt er sich so gut wie selten zuvor, wie er mir kürzlich am Telefon sagte", erklärte der Bundestrainer im Gespräch mit dem "Kicker".

Löw enthüllte allerdings auch einen überraschenden Geheimplan, den er für den Mittelfeldspieler angedacht hatte: Er liebäugelte eine Zeit lang damit, Goretzka in der Nationalmannschaft als Rechtsverteidiger einzusetzen – sah aber dann doch davon ab. In Zukunft sieht er Goretzka in einer zentralen Position im Mittelfeld.

Joachim Löw: Deshalb ist Leon Goretzka ein Vorbild

"Weil Leon diese Rolle nie gespielt hat. Und dazu sind Spiele und Training nötig. Mit seiner Dynamik, seinem Ballgefühl und Spielverständnis wäre er eine Möglichkeit gewesen", erklärte Löw die Gründe für seine Überlegungen.

Der 60-Jährige schätzt Goretzka auch außerhalb des Rasens als Vorbild. Er sehe in ihm einen Menschen, "auf den man sich verlassen" könne, er habe zudem "einen gewissen Tiefgang", zeige eine sehr professionelle Einstellung und lebe sehr bewusst.

Lesen Sie hier: Noten zum FC Bayern - Sechs Zweier und die Eins für Goretzka

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