Brown-Transfer rück immer näher – FC-Bayern-Juwel Aseko im Gegenzug nach Frankfurt?

Laut übereinstimmenden Medienberichten schreiten die Verhandlungen über einen Wechsel von Nathaniel Brown aktuell schnell voran. Dessen Klub Eintracht Frankfurt soll nun wiederum einen Youngster von Eintracht Frankfurt ins Visier genommen haben.
Bernhard Lackner |
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Geht als Stamm-Linksverteidiger der deutschen Nationalmannschaft in die WM: Nathaniel Brown.
Geht als Stamm-Linksverteidiger der deutschen Nationalmannschaft in die WM: Nathaniel Brown. © IMAGO/UWE KRAFT

Während sich der Fokus der fußballinteressierten Öffentlichkeit spätestens am Donnerstag für mehrere Wochen voll auf die Weltmeisterschaft in Nordamerika richten wird, treiben die Klubmanager ihre Kaderplanungen aktuell fleißig voran. Vor allem zwischen München und Frankfurt dürften die Drähte momentan glühen. Das Interesse des FC Bayern an Eintrachts Nathaniel Brown ist schon länger verbrieft – und nun haben die Adler ihrerseits offenbar einen FCB-Youngster ins Visier genommen: Noel Aseko.

Der 20-Jährige war in der vergangenen Saison an Hannover 96 ausgeliehen und machte bei den Niedersachsen mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Als einer der besten Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga steigerte er seinen Marktwert laut "transfermarkt.de" auf zwölf Millionen Euro. Im Sommer geht es für ihn zurück nach München – so zumindest der aktuelle Stand.

Bericht: Frankfurt in fortgeschrittenen Gesprächen mit Bayern-Juwel Aseko

Wie "Sky" und "Bild" übereinstimmend berichten, zeigt die Eintracht aber Interesse an einer festen Verpflichtung des gebürtigen Berliners, der 2022 von der Hertha in die Jugend des Rekordmeisters gewechselt ist. Die SGE soll sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Spieler befinden, im Raum steht ein Vertrag bis 2030 mit einer Option über ein weiteres Jahr. Aseko selbst ist demnach offen für einen Wechsel zur Eintracht, hat demnach aber noch weitere Angebote – unter anderem von der AS Rom – vorliegen. Eine Einigung wurde den Berichten zufolge aber noch nicht erzielt.

Bayerns Noel Aséko machte während seiner Leihe zu Hannover 96 mit starken Leistungen auf sich aufmerksam.
Bayerns Noel Aséko machte während seiner Leihe zu Hannover 96 mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. © IMAGO/Michael Taeger

Ein Verbleib bei den Bayern ist aber freilich weiterhin möglich. Vor allem Trainer Vincent Kompany gilt als großer Fan des laufstarken Mittelfeldspielers, kann diesem im Vergleich zu anderen Klubs allerdings keine Möglichkeit auf regelmäßige Einsätze garantieren. Im Zentrum der Münchner sind Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic gesetzt, dahinter drängt mit Tom Bischof ein weiterer Youngster auf Einsätze. Sollte Aseko die Bayern tatsächlich verlassen, müsste eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich fließen.

Eine Integration des möglichen Aseko-Transfers in den Brown-Deal soll aktuell kein Thema sein, da die Verantwortlichen beider Klubs die Wechsel – sofern sie denn über die Bühne gehen – unabhängig voneinander realisieren wollen.

Frankfurt soll bis zu 65 Millionen Euro für Brown fordern

Bei Brown stehen die Zeichen diesbezüglich momentan sehr gut. Laut "Sky" und "Bild" laufen die Verhandlungen zwischen den Bayern-Verantwortlichen und Frankfurt-Boss Markus Krösche aktuell auf Hochtouren und beide Seiten seien zuversichtlich, dass der Transfer klappt. Bei der Ablöse liegen die Vorstellungen aber wohl noch etwas auseinander. Frankfurt soll inklusive Boni 60 bis 65 Millionen Euro fordern, Bayern bislang jedoch lediglich 50 Millionen Euro fordern.

Angesichts der Wichtigkeit des Transfers für beide Seiten – die Eintracht ist nach der verpassten Champions-League-Qualifikation auf Einnahmen angewiesen, der FCB braucht dringend Verstärkung auf der Linksverteidigerposition – sollte sich allerdings eine Einigung finden lassen.

Geht es nach SGE-Boss Krösche, ist der Deal bereits vor dem WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft am kommenden Sonntag gegen Curacao durch. Seinen Medizincheck könnte Nationalspieler Brown übrigens auch im DFB-Camp in Winston-Salem absolvieren – und dann als frisch gebackener Bayern-Spieler mit ordentlich Rückenwind ins Turnier starten.

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