Breno-Freigang: Presseerklärung der JVA München

Der ehemalige FC-Bayern-Profi Breno darf aktuell täglich nur zwischen 8.30 und 13.30 Uhr die JVA Stadelheim verlassen. Lesen Sie hier die Presseerklärung der JVA München.
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Hier verlässt Breno die JVA Stadelheim.
dpa Hier verlässt Breno die JVA Stadelheim.

München - Der Medien-Direktor des FC Bayern, Markus Hörwick, verlas die Presseerklärung der JVA Stadelheim am Montagvormittag bei der Pressekonferenz zum ersten Freigang von Breno.

Hier die Presseerklärung der JVA München im Wortlaut:

"Der Fußballprofi Breno tritt seine Resozialisierungsmaßnahme bei seinem ehemaligen Verein FC Bayern München an. Breno wurde 2012 zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten wegen schwerer Brandstiftung verurteilt. Er befindet sich unter Anrechnung der Untersuchungshaft schon über ein Jahr in Haft. Mit Blick auf die besondere Ausnahmesituation eines inhaftierten Profisportlers und das kurze Zeitfenster, in dem ein Profisportler in seinem erlernten Beruf tätig werden kann, verfolgt die Justizvollzugsanstalt München das Ziel, Herrn Breno möglichst berufsnah einzusetzen und ihn für die Zeit nach der Entlassung dabei zu unterstützen, hilfreiche Fähigkeiten für ein Leben in Freiheit zu erwerben. Erfreulicherweise hat sich der FC Bayern München bereiterklärt, diese Resozialisierungsbemühungen zu unterstützen. Breno soll als Freigänger in der Verwaltung des Büros von Herrn Wolfgang Dremmler, sowie im Trainerstab der Amateur-Mannschaft FC Bayern München II eingesetzt werden. Zu diesem Zweck darf er die Justizvollzugsanstalt München tagsüber verlassen. Freigang ist eine im Bayrischen Strafvollzugsgesetz vorgesehene Vollzugslockerung, bei der geeignete Gefangene außerhalb der Anstalt regelmäßig einer Beschäftigung ohne Aufsicht durch Justizbedienstete nachgehen. Für die Resozialisierung hat Freigang eine hohe Bedeutung. Viele Gefangene sind bei ihrer Inhaftierung ohne Schul- oder Berufsausbildung, nicht wenige auch arbeitslos. Die Justizvollzugsanstalt München lässt jährlich eine Reihe von Gefangenen zum Freigang zu. Allein für schulische Bildungsmaßnahmen, berufsqualifizierende Maßnahmen, Meisterlehrgänge oder Studium befinden sich ständig etwa zehn Gefangene im Freigang."

 

 

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