Brehme: "Bayern ist zum Titel verdammt"

Für die AZ macht Andreas Brehme den Meistercheck – und sieht auch den BVB vorn
| Florian Bogner
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Andreas Brehme, Ex-Nationalspieler.
Augenklick Andreas Brehme, Ex-Nationalspieler.

Für Andreas Brehme ist eines vor dem Start der 50. Bundesliga-Saison bereits klar: „Ich bin von einem Zweikampf zwischen Dortmund und dem FC Bayern überzeugt”, sagt der Weltmeister zu seinen Meisterschaftsfavoriten, „aber dahinter geht es so eng zu wie noch nie.” Ganz unparteiisch ist der 51-Jährige natürlich nicht – schließlich schnürte er von 1987 bis 1989 für den FC Bayern die Schuhe. Brehme sagt deshalb klar: „Nach zwei Jahren ohne Titel wird es Zeit, die Schale wieder nach München zu holen.” Für die AZ macht Brehme den Meistercheck:


FC Bayern: „Bayern ist dazu verdammt, den Titel zu holen. Nach den vielen Verletzungen muss man die ersten zwei Monate irgendwie positiv rumbekommen, danach gibt es dann nur eins: Volle Pulle Richtung Meistertitel! Gespannt bin ich auf die Neuzugänge, die bislang sehr gut zurechtkommen und am Ende den Unterschied ausmachen können.”

Borussia Dortmund: „Dass der BVB den Bayern die Favoritenrolle zuschiebt, halte ich für Tiefstapelei. Auch ohne Shinji Kagawa hat Dortmund eine ganz hervorragende Mannschaft. Marco Reus wird den Verlust von Kagawa ausgleichen können, Mario Götze ist nach einer verletzungsreichen Saison auch so etwas wie ein Neuzugang. Deshalb sage ich: Der BVB wird am Ende Platz eins oder zwei belegen – ich hoffe Platz zwei, weil ich meinem Ex-Verein Bayern den Titel gönne.”

FC Schalke 04: „Schalke behauptet von sich, ohne Raul noch stärker zu sein. Ich sage: Wenn die Jungen wie Lewis Holtby oder Julian Draxler konstant beweisen können, dass sie es drauf haben, halte ich einen Platz zwischen drei und fünf für realistisch.”
Borussia Mönchengladbach: „Gladbach hat mit Marco Reus und Dante wichtige Leute weggeben müssen, hat sich aber auch sehr gut mit jungen Spielern verstärkt. Ich denke also nicht, dass Lucien Favre das selbe Schicksal wie einst mit Hertha BSC droht. Im Gegenteil: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Gladbach um die internationalen Plätze mitspielen wird.”

Bayer Leverkusen: „Bayer hat keiner auf der Rechnung – und genau das ist gefährlich für die Konkurrenz. Bei Leverkusen konnte man sich in Ruhe auf die Saison vorbereiten. Für mich wird Leverkusen am Ende Dritter.”

Die Außenseiter: „Wolfsburg, Stuttgart, Hoffenheim, Hannover, Bremen – alle haben das Potenzial, oben reinzustoßen. Mein Fazit: So eng ging es in der Bundesliga schon lange nicht mehr zu.” 

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