Platzwunden und Schnitte im Gesicht: Mehrere Personen bei Fansturm bei Bayern-Spiel verletzt

Euphorie mit bitteren Folgen: Nach dem späten Bayern-Sieg gegen Real Madrid stürmen Fans aus der Südkurve bis an die Werbebanden, mehrere Fotojournalisten werden verletzt. Nun ermittelt die Münchner Kriminalpolizei und sucht weitere Zeugen sowie mögliche Geschädigte.
Hüseyin Ince
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Beim Champions-League-Spiel gegen Madrid kochten bei den Bayern  die Emotionen hoch.
Beim Champions-League-Spiel gegen Madrid kochten bei den Bayern die Emotionen hoch. © Bernd Feil/IMAGO

Einige Zuschauer hatten sich schon auf die Verlängerung eingestellt, als am vergangenen Mittwoch in der Champions League der FC Bayern gegen Real Madrid spielte. Doch im letzten Spielabschnitt gewannen die Bayern noch. Einige Fans in der Südkurve bewegte das so sehr, dass sie über den Zaun sprangen und bei den Werbebanden anstanden.

Im Nachgang wird klar: Laut Polizei haben sich dabei im Stadion am Kurt-Landauer-Weg mehrere Personen verletzt. Die Rede ist von Kopfplatzwunden, Cuts im Gesicht und einer bisher unbestätigten, kurzzeitigen Bewusstlosigkeit.

Ansturm der Fans bis zur Werbebande sorgt für Chaos am Spielfeldrand

Denn direkt hinter den Werbebanden befanden sich wie immer Journalisten und Fotografen, dazu einige Ordner, die den Ansturm der Fans offenbar nicht managen konnten.

Offenbar wurden bei dem Ansturm emotionalisierter Bayern-Fans vor allem Fotojournalisten verletzt. Derzeit sind der Münchner Kriminalpolizei mindestens vier Geschädigte bekannt. Auch ihr Equipment soll Schaden genommen haben. Die Schadenshöhe ist derzeit unbekannt.

Polizei sucht weitere Zeugen und Geschädigte

Dabei handelt es sich um einen 55-Jährigen aus Hanau (Hessen), einen 48-jährigen Australier mit Wohnsitz in München, eine 49-jährige Starnbergerin und um eine 62-jährige Münchnerin.

Das Kommissariat 23 hat jetzt die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Polizei hat auch einen Zeugenaufruf gestartet, um den Sachverhalt genauer zu klären. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere weitere Geschädigte, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen: Tel. 089/29100.

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