Beckenbauer überrascht von Protesten in Brasilien

„Die Protest-Bilder kommen für mich überraschend. Kein Land liebt den Fußball mehr als Brasilien“: Fran Beckenbauer wundert sich über die Massenproteste beim Confed Cup
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Beckenbauer wundert sich über die Proteste in Brasilien.
Rauchensteiner/Augenklick Beckenbauer wundert sich über die Proteste in Brasilien.

„Die Protest-Bilder kommen für mich überraschend. Kein Land liebt den Fußball mehr als Brasilien“: Fran Beckenbauer wundert sich über die Massenproteste beim Confed Cup

Berlin – Deutschlands Fußball-Legende Franz Beckenbauer ist überrascht von den Massenprotesten in Brasilien. Auch am Mittwoch war es am Rande des Confederations Cups zu landesweiten Kundgebungen gegen Korruption, Misswirtschaft und hohe Staatsausgaben für die WM im kommenden Jahr gekommen. „Die Protest-Bilder kommen für mich überraschend. Kein Land liebt den Fußball mehr als Brasilien“, sagte der „Kaiser“ der „Bild“ (Donnerstag). Beckenbauer will an diesem Donnerstag nach Brasilien fliegen.

Vor dem zweiten Spiel der Brasilianer am Mittwochabend in Fortaleza gegen Mexiko hatte es bei einer zunächst friedlichen Kundgebung schließlich gewalttätige Ausschreitungen gegeben. Augenzeugen berichteten von Verletzten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen steinewerfende Demonstranten ein.

Für Donnerstag ist eine Demonstration in Rio de Janeiro geplant. Der Protestzug soll wenige Kilometer vom Maracana-Stadion entfernt am Rathaus enden. Man rechne mit einer Million Menschen, sagte Jerome Valcke, Generalsekretär des Weltverbandes FIFA. „Das ist eine unangenehme Situation für alle Beteiligten. Niemand ist damit glücklich“, sagte Valcke der dpa in Fortaleza.

 

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