Bayern-Star Robben: Besiktas bleibt dran

Die Verantwortlichen von Besiktas Istanbul lassen nicht locker: Im Ringen um Bayern-Star Arjen Robben bahnt sich offensichtlich eine zweite Gesprächsrunde an.  
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Was plant Arjen Robben für seine Zukunft?
firo/Augenklick Was plant Arjen Robben für seine Zukunft?

Die Verantwortlichen von Besiktas Istanbul lassen nicht locker: Im Ringen um Bayern-Star Arjen Robben bahnt sich offensichtlich eine zweite Gesprächsrunde an.

München - Macht Arjen Robben wirklich ernst in Sachen Türkei? Nach den ersten Flirtversuchen zwischen den Verantwortlichen von Besiktas Istanbul und dem Niederländer sollen es nun zu einer weiteren Annäherung kommen.

Wie das türkische Sportmagazin "Fanatik" meldet, will Vereinsboss Erdal Torunogullari das Ganze deutlich beschleunigen und den Außenstürmer seinem deutschen Angreifer Mario Gomez zur Seite stellen.

Er rechnet fest mit einem zweiten Gespräch - jetzt, wo die Saison auch für den FC Bayern endgültig abgeschlossen ist und alle Konzentration der Europameisterschaft in Frankreich gilt.

Lesen Sie hier: Das ist Ancelottis Mission bei den Bayern

In der Türkei setzt man offenbar darauf, dass Robben - sein Vertrag in München läuft im Sommer 2017 aus - beim deutschen Rekordmeister unzufrieden ist. Auch weil er im Pokalfinale gegen Borussia Dortmund (4:3 im Elfmeterschießen) nicht wie von ihm erhofft zum Einsatz gekommen war. Er sei bereit gewesen für das Endspiel, wird Robben zitiert.

Bei genauerem Hinsehen sind Robbens Aussichten in Carlo Ancelottis neuem Kader nicht gerade rosig, zumal der 32-Jährige überaus verletzungsanfällig ist. Lediglich sieben Tore und drei Assists stehen für ihn zu Buche. 

Besiktas keine schlechte Adresse

Und wenn Robben noch einmal die Chance haben will, regelmäßig in der Champions League aufzulaufen und nicht nur auf einen Platz in der Rotationsmaschinerie zu hoffen, dann ist Besiktas sicher keine schlechte Adresse.

Die 14. Meisterschaft für Besiktas ist die erste seit sieben Jahren. Für Mario Gomez ist es der vierte Meistertitel nach dreien in Deutschland (2007 mit Stuttgart, 2010 und 2013 mit dem FC Bayern). Torschützenkönig war er in der Bundesliga 2011 geworden.

Mit dem Meistertitel ist auch eine Entscheidung über die Zukunft des 30-Jährigen in nahe Zukunft gerückt. Mitte April hatte Gomez eine Klausel zum Verbleib bei Besiktas verstreichen lassen. Via Facebook hatte er aber klargestellt, er habe "definitiv nicht entschieden, Besiktas zu verlassen". Gomez ist von AC Florenz ausgeliehen, eine Rückkehr zur Fiorentina erscheint jedoch unwahrscheinlich.

Ebenfalls im Besiktas-Kader: der vom Bundesliga-Letzten Hannover 96 in die Türkei gewechselte Marcelo, Ex-Nationalspieler Andreas Beck (früher beim VfB Stuttgart und TSG Hoffenheim), Gökhan Töre (Bayer Leverkusen, Hamburger SV), Tolgay Arslan (Borussia Dortmund, HSV, Alemannia Aachen) und Cenk Tosun (Eintracht Frankfurt).

"Ich verspreche, ich komme stärker zurück als je zuvor", hatt Robben bei der Meisterfeier des FC Bayern am Sonntag auf dem Münchner Rathausbalkon gesagt - und betont: "Nächste Saison ist für mich wichtig."

Der Niederländer hatte beim Fußball-Rekordmeister Anfang März gegen Dortmund das bis dato letzte Spiel bestritten, seitdem fiel er wegen einer hartnäckigen Adduktorenverletzung aus. Auch das DFB-Pokalfinale am nächsten Samstag in Berlin gegen den BVB verpasst der 32-Jährige. "Das war für mich mental eine schwierige Phase", erzählte Robben.

Als Spieler wolle man seinem Team jederzeit weiterhelfen. Wenn man dann zum Zuschauer verdammt sei, "das ist das Schlimmste, was es gibt". In der Sommerpause werde er seine Reha fortsetzen und Urlaub machen. Für die EM in Frankreich hatte sich die Niederlande nicht qualifiziert.

 

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