Bayern-Star Goretzka übel umgegrätscht: So rechtfertigt der Schiedsrichter die Gelbe Karte
Das Trefferbild war eindeutig. Mit offener Sohle erwischte RB-Profi Nicolas Seiwald die Wade – und nicht den Knöchel – von Leon Goretzka. Es sollte der letzte Treffer der Leipziger gewesen sein beim 1:5 aus ihrer Sicht gegen die Bayern.
Für Schiedsrichter Sascha Stegemann und den VAR, der nicht eingriff, war die Gelbe Karte für den Österreicher keine klare Fehlentscheidung – es blieb bei Gelb. Was die Münchner, vor allem den lädierten Goretzka ziemlich echauffierte.
Eberl berichtet von Gespräch mit Schiedsrichter: "Gibt auch Argumente für Rot"
Nach langer Behandlungszeit humpelte er mit dickem Verband an der Wade zur Halbzeit in die Kabine, im intensiven Austausch mit dem Schiedsrichtergespann. Zur Pause musste der Mittelfeldspieler Goretzka raus, wirkte nach Abpfiff allerdings relativ entspannt.
"Ich habe mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen. Er sagt, es gibt auch Argumente für Rot. Er hat es dann aber bei Gelb belassen", sagte Sportvorstand Max Eberl, "die Gesundheit des Spielers war in der Situation schon gefährdet." Für Sky-Experte Lothar Matthäus war es "ein harter Tritt. Aber der Schiri hat eine lange Leine gelassen. Für solche Fouls hat es in der Bundesliga auch das ein oder andere Mal Rot gegeben."
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