Bayern-Sieg gegen Schalke: Ein Feuerwerk in Hälfte eins

In der AZ-Fußball-Kolumne des ehemaligen Löwen-Profis Alfred Kohlhäufl, spricht dieser über das Pokalspiel der Bayern gegen Schalke und das kommende Halbfinale gegen Dortmund oder Lotte.
| Alfred Kohlhäufl
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Eine "überragende Partie" in der ersten Halbzeit. Die AZ-Fußball-Kolumne von Alfred Kohlhäufl.
sampics/Augenklick/AZ Eine "überragende Partie" in der ersten Halbzeit. Die AZ-Fußball-Kolumne von Alfred Kohlhäufl.

München - Der FC Bayern München nahm den Schwung des 8:0-Erfolges vom Samstag über den Hamburger SV mit, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und zog mit einem 3:0-Erfolg über Schalke 04 in das DFB-Pokal-Halbfinale ein. Dort trifft er in einem weiteren Heimspiel auf den Sieger der ausgefallenen Viertelfinalbegegnung zwischen den Sportfreunden Lotte gegen Borussia Dortmund.

Die Münchner zeigten eine Halbzeit lang eine überragende Partie. Sie waren ihrem Gegner in allen Belangen überlegen. Überraschend war dabei das Tempo, das sie an den Tag legten. Die hohen Belastungen der letzten Wochen merkte man ihnen nicht an. Durch frühes Pressing und gelungene Kombinationen – fast schon wie am Fließband – wurde das Team von Trainer Markus Weinzierl ständig unter Druck gesetzt. Mit einer fantastischen Ballsicherheit setzten sie sich immer wieder auf engstem Raum durch und wussten in jeder Spielsituation eine passende Lösung.

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Natürlich spielte das frühe 1:0 bereits in der dritten Minute den Gastgebern in die Karten. Für die Gäste war der großartige Lupfer von Robert Lewandowski, nach glänzender Vorarbeit von Franck Ribéry, sicherlich ein kleiner Schock, von dem sie sich bis zur Pause nicht mehr erholten. So war zumindest der Eindruck. Die Mannschaft von Carlo Ancelotti brannte geradezu ein Feuerwerk ab.

Bayerns Offensiv-Trio gehört zu den besten in Europa

Wenn die drei Angreifer Franck Ribéry, der wieder einsatzfähig war, Arjen Robben und der zweifache Torschütze Robert Lewandowski ins Rollen kommen, dann wird es für jeden Gegner sehr schwer, sie zu verteidigen. Sie gehören, wenn vor allem die verletzungsanfälligen Ribéry und Robben gesund sind, zweifellos zu den Besten in Europa. Nach einer halben Stunde war die Partie durch zwei weitere Treffer von Thiago und Lewandowski entschieden. In dieser Anfangsphase zeigten die Münchner, zu welcher großen Leistung sie fähig sind.

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Schalke ist aber nicht der HSV! Zur Pause hat Markus Weinzierl die Möglichkeit gehabt – während des Spiels geht es ja nur bedingt – sein Team besser auf die Spielweise des Gegners einzustellen. Die Gäste konnten jedenfalls in der zweiten Halbzeit die Partie ausgeglichen gestalten. Die Gastgeber, die im ersten Spielabschnitt ein sehr hohes Tempo vorgelegt hatten, das man kaum über die volle Spielzeit durchhalten kann, verwalteten sicher ihren Vorsprung.

Wenn die Nachholpartie zwischen Lotte und Dortmund normal verläuft und der Favorit eine Runde weiter kommt, dann darf man sich auf den nächsten Pokal-Hit in der Allianz-Arena freuen: Ein Halbfinale zwischen den Bayern und dem BVB.

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