Bayern-Schreck Ante Rebic wichtig im Umbruch bei Eintracht Frankfurt

Kurz vor dem Supercup gegen Meister FC Bayern hat Eintracht Frankfurt den Vertrag mit WM-Star Ante Rebic verlängert. Und der Bayern-Schreck spielt am Sonntag womöglich. Der Kader seiner alten und neuen Mannschaft befindet sich indes mitten im Umbruch.
| dpa/sid
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
"Das ist ein ganz starkes Zeichen vom Verein und von Ante", sagte Kovac-Nachfolger Adi Hütter (rechts) über den kroatischen Nationalspieler Rebic (links). "Er ist ein Zugpferd, ein Schlüsselspieler."
imago/Schüler "Das ist ein ganz starkes Zeichen vom Verein und von Ante", sagte Kovac-Nachfolger Adi Hütter (rechts) über den kroatischen Nationalspieler Rebic (links). "Er ist ein Zugpferd, ein Schlüsselspieler."

Frankfurt/München - Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter kann sich einen Einsatz von Vize-Weltmeister Ante Rebic im Supercup gegen den FC Bayern sehr gut vorstellen.

"Er ist in einem ordentlichen Zustand, er ist auf alle Fälle ein Thema für den Sonntag", sagte der Österreicher bei der Pressekonferenz am Freitag in Frankfurt. Der Kroate Rebic, der seinen Vertrag beim Pokalsieger vorzeitig bis 2022 verlängerte, ist nach seinem Urlaub nach der WM erst knapp eine Woche im Training, gilt aber seit seinen zwei Treffern im Pokalfinale als Bayern-Schreck.

Das Duell mit dem Rekordmeister am Sonntag (20.30 Uhr/ZDF/Eurosport sowie imAZ-Liveticker) ist für die Eintracht die erste und wohl einfachste Titelchance der neuen Spielzeit. "Wir spielen gegen die beste Mannschaft Deutschlands, aber natürlich wollen wir gewinnen. Ich will das sehen, was wir trainiert haben", sagte Hütter.

Personell kann Hütter quasi auf alle Spieler zurückgreifen. Jetro Willems und Timothy Chandler waren am Freitag angeschlagen, sollen aber spielen. Torwart-Verpflichtung Frederik Rönnow könnte beim Supercup nach überstandener Knieverletzung sein Debüt feiern.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Eintracht Frankfurt personell im Umbruch

Ante Rebic grinste am Freitag schelmisch in die Kameras: "Wir haben schon einmal gezeigt, dass wir die Bayern schlagen können. Auch wenn unser Trainer jetzt ihr Trainer ist - wir werden eine gute Leistung zeigen und schauen, was dann passiert."

Die Nachricht, dass Rebic (24) trotz der Rekordangebote aus dem Ausland am Main bleibt, überlagerte am Freitag endgültig die Supercup-Rückkehr von Trainer Niko Kovac, der die Hessen in der vergangenen Saison (in Zusammenarbeit mit Doppeltorschütze Rebic) zum DFB-Pokalsieg gegen die Bayern geführt hatte (3:1) und dann nach München gewechselt war. "Das ist ein ganz starkes Zeichen vom Verein und von Ante", sagte Kovac-Nachfolger Adi Hütter: "Er ist ein Zugpferd, ein Schlüsselspieler. Ich freue mich darauf, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten."

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Kurzzeitig war Rebic auch bei den Bayern ins Gespräch gebracht worden. Die Gerüchte hielten sich aber nicht lange. Kovac gratulierte am Freitag zur Vertragsverlängerung. "Das spricht für den Klub und die Ambitionen des Klubs. Ante fühlt sich in Frankfurt sehr wohl. Er ist ein Idol in Frankfurt", sagte der Kroate, unter dem Rebic aufgeblüht war.

Allerdings müssen die Hessen auch mit Rebic einen Umbruch meistern. Kovac war der Architekt des immensen Erfolgs der Vorsaison. Zudem haben sich andere wichtige Spieler wie Torwart Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen), Kevin-Prince Boateng (Sassuolo Calcio) und Marius Wolf (Borussia Dortmund) anders als der Stürmerstar für einen Wechsel entschieden. Diesen Verlust der "absoluten Schlüsselspieler" (Hütter) haben die Verantwortlichen noch nicht kompensieren können.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren