Bayern-Krise: Nun spricht der Kaiser

0:2 gegen Dortmund, Torflaute, abgesunken ins bedeutungslose Mittelfeld der Tabelle. Der FC Bayern steckt tief in der Krise. Auf Sky90 sagte nun auch Franz Beckenbauer seine Meinung.
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Der Ehrenpräsident des FC Bayern, Franz Beckenbauer sieht im Titelrennen um die Deutsche Meisterschaft auch Schalke 04 als ernsthaften Titelanwärter.
Bongarts/Getty Images Der Ehrenpräsident des FC Bayern, Franz Beckenbauer sieht im Titelrennen um die Deutsche Meisterschaft auch Schalke 04 als ernsthaften Titelanwärter.

0:2 gegen Dortmund, Torflaute, abgesunken ins bedeutungslose Mittelfeld der Tabelle. Der FC Bayern steckt tief in der Krise. Auf Sky90 sagte nun auch Franz Beckenbauer seine Meinung.

…auf die Frage, ob für die Bayern die Meisterschaft schon verloren ist: „13 Punkte auf den Tabellenführer und 10 auf den Zweiten sind schon sehr viel. Man kann nicht davon ausgehen, dass die Bayern mit dieser Mannschaft und in dieser Verfassung zehn Spiele hintereinander gewinnen. Der Rückstand ist natürlich wahnsinnig hoch. Normalerweise ist das nicht mehr aufzuholen. Aber sind noch 27 Spietage zu spielen.“

…über den BVB: „Die Dortmunder haben eine gute Mannschaft. Mich beeindrucken die spielerische Raffinesse und diese Leichtigkeit. Sie haben auch gute Leute eingekauft. Da ist richtig was entstanden in den letzten Jahren.“

…über Martin Demichelis vor dem 1:0: „Er versucht den Ball wegzuköpfen und macht dann das, was man eigentlich schon bei den Schülern gesagt bekommt: Wenn man klärt, dann nicht in die Mitte, sondern zur Seite.“

…auf die Frage nach fehlenden Alternativen im Bayern-Kader: „Wir haben nicht die großen Abwehrprobleme. Was mir viel mehr Sorge macht, sind die geschossenen Tore. Wir haben in sieben Spielen fünf Tore geschossen. Das liegt nicht an der Abwehr. Letztes Jahr ist man mit den beiden (van Buyten und Demichelis) Meister und Pokalsieger geworden. Wir treffen einfach das Tor nicht. Und zu unseren beiden Vorzeigespielern der letzten Jahre (Robben und Ribery) haben wir keine Alternativen. An solchen Spielern können sich die Jungen auch anlehnen.“

…über die Reaktion der Bayern-Mannschaft auf dem Platz: „Natürlich fehlt nach dem 1:0 das Aufbäumen. Da hätte ich von den Bayern mehr erwartet. Sie sind im Moment noch nicht bereit, den inneren Schweinehund zu überwinden. Sie haben viel Ballbesitz, aber es passiert nichts. Bei allem Ballbesitz vergessen sie in den Zweikampf zu gehen. Und genau da müssen sie ansetzen.“

…über Schweinsteigers Einsatz auf der Spielmacher-Position: „Schweinsteiger fühlt sich wohler, wenn er das Spiel vor sich hat. Er kann auch hinter den Spitzen spielen, weil er ein glänzender Fußballer ist. Den kannst du eigentlich hinstellen, wo du willst. Aber am wirkungsvollsten ist er, wenn er das Spiel vor sich hat.“

…über Mario Gomez’ vergebene Chancen: „Er hat mir vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gefallen. Die drei, vier Chancen hat er sich auch erarbeitet. Da ist auch viel Pech dabei. Er hat mir heute viel besser gefallen als in den letzten Wochen.“

…über das nicht gegebene Tor der Stuttgarter: „Das bleibt das Geheimnis des Schiedsrichters. Ich habe da weder ein Abseits noch ein Foul gesehen.“

…auf die Frage, ob Mainz Meister werden kann: „Warum denn nicht. Es sind allerdings noch 27 Spieltage und noch so viele Punkte zu vergeben. Sie werden sicherlich bis zur Winterpause noch einige Spiele gewinnen und können da oben zumindest überwintern.“

…auf die Frage, ob Holtby oder Schürrle für die bevorstehenden Länderspiele hätten nominiert werden sollen: „Nicht bei Qualifikationsspielen, das ist noch zu früh. Es kommen noch genug Testspiele und Möglichkeiten sie mal einzuladen. Außerdem geht es bei den Qualifikationsspielen um zu viel.“

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