AZ-Check: Rüdiger, Ginter oder Schlotterbeck - wer passt am besten zum FC Bayern?

Antonio Rüdiger, Matthias Ginter und Nico Schlotterbeck wurden zuletzt immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Die AZ beleuchtet die jeweiligen Situationen und nimmt die drei Innenverteidiger genauer unter die Lupe.
| Christina Stelzl
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Im Fokus des FC Bayern: Antonio Rüdiger und Matthias Ginter.
Im Fokus des FC Bayern: Antonio Rüdiger und Matthias Ginter. © Maik Hölter/TEAM2sportphoto via www.imago-images.de (www.imago-images.de)

München – Die Zukunft von Niklas Süle ist weiter ungewiss. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft im kommenden Sommer aus, die Verhandlungen stocken.

Matthias Ginter, Antonio Rüdiger und Nico Schlotterbeck wurden zuletzt immer wieder mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht und gelten als mögliche Nachfolge-Kandidaten des 26-jährigen Süle. Doch wer wäre wirklich einer für den FC Bayern?

Die AZ macht den Check und beleuchtet die Situation der drei Innenverteidiger genauer.

Matthias Ginter

Ende des Jahres sorgte Matthias Ginter für klare Verhältnisse. Der 27-Jährige lässt seinen Vertrag im Sommer bei Borussia Mönchengladbach auslaufen und ist somit ablösefrei auf dem Markt. Allerdings befindet sich der Innenverteidiger, der auch zur Not auf Bayerns Problemposition hinten rechts aushelfen könnte, aktuell in seinen besten Fußballjahren und dürfte daher in Sachen Gehalt nicht gerade billig sein für die Münchner. 

Der Marktwert des Abwehrspielers liegt derzeit bei 24 Millionen. Bei den Gladbachern entwickelte sich Ginter in den letzten Jahren zum absoluten Stammspieler und war im Abwehrzentrum stets gesetzt. 

Der gebürtige Freiburger ist zudem ein erfahrener Nationalspieler. Der Weltmeister von 2014 (allerdings ohne Einsatz) lief bisher 46 Mal für das DFB-Team auf und erzielte zwei Tore. Unter Joachim Löw in den vergangenen Jahren gesetzt, hat Ginter unter Hansi Flick aktuell das Nachsehen im Abwehrzentrum. 

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Antonio Rüdiger

Ebenfalls im Sommer möglicherweise ablösefrei auf dem Markt könnte Antonio Rüdiger sein. Auch sein Vertrag läuft zum Ende der Saison aus, mit Chelsea konnte sich der 28-Jährige noch nicht auf eine Verlängerung einigen. Doch ebenfalls wie DFB-Kollege Ginter ist auch Rüdiger in seinen besten Jahren und würde bei einer seiner möglicherweise letzten großen Vertragsunterschrift sicherlich viel Gehalt verlangen. 

Sein aktueller Marktwert wird auf 35 Millionen Euro geschätzt. Unter Thomas Tuchel ist der gebürtige Berliner gesetzt und zählte in der vergangenen Saison zu den besten Innenverteidiger der Premier League. Am Champions-League-Triumph der Blues 2021 hatte Rüdiger maßgeblichen Anteil.

Auch in der Nationalmannschaft ist der 1,90 große Abwehrspieler eine feste Größe. Bisher lief er insgesamt 49 Mal für die A-Nationalmannschaft auf, bei zwei Treffern.

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Nico Schlotterbeck

Im Gegensatz zu Ginter und Rüdiger steht Nico Schlotterbeck noch bis 2023 beim SC Freiburg unter Vertrag. Die Bayern müssten im Sommer also eine Ablöse für den 22-Jährigen zahlen, allerdings wäre der Shootingstar der Breisgauer beim Gehalt sicherlich günstiger.

Wohl im Visier des FC Bayern: Nico Schlotterbeck.
Wohl im Visier des FC Bayern: Nico Schlotterbeck. © IMAGO / Lackovic

Schlotterbeck, dessen Marktwert derzeit auf 20 Millionen Euro geschätzt wird, spielte eine herausragende Hinrunde bei den Freiburgern. Der Youngster absolvierte alle 17 Partien, zumeist über die volle Distanz und ist laut "kicker" der beste Innenverteidiger der Liga. 

Zwar hat es für sein DFB-Debüt noch nicht gereicht, allerdings stand der ambitionierter Jung-Nationalspieler bereits zwei Mal im Kader der A-Nationalmannschaft und zählt zu den größten Talenten Deutschlands.

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