Arturo Vidal: Doch kein Rücktritt aus Nationalmannschaft von Chile

Von wegen Rücktritt! Arturo Vidal, der "Krieger", will in der Nationalmannschaft weitermachen – am Mittwochabend postete der Chilene ein flammendes Liebesbekenntnis via Twitter.
| AZ/dpa
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Will weiter für sein Land spielen: Bayerns Arturo Vidal.
Peter Kneffel/dpa Will weiter für sein Land spielen: Bayerns Arturo Vidal.

Santiago de Chile - Chiles Spielmacher Arturo Vidal will entgegen erster Andeutungen trotz des Verpassens der WM-Qualifikation seine Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft fortsetzen. "Jedes Mal, wenn sie mich fragen, stehe ich meiner Auswahl zur Verfügung", teilte der 30-Jährige am Mittwoch via Twitter mit. "Chile ist ein Team der Krieger und ich bin stolz, Teil dieser Gruppe zu sein", meinte der Bayern-Spieler, der beim 0:3 in Brasilien gelbgesperrt fehlte. Dadurch rutschte Chile in der südamerikanischen WM-Qualifikation vom dritten noch auf den sechsten Platz.

Brasilien, Uruguay, Argentinien und Kolumbien lösten das Ticket für die WM in Russland 2018, Peru kann dies über ein Playoff-Vergleich gegen Neuseeland noch tun. Er werde nicht aufgeben, machte Vidal am Tag nach der Pleite deutlich, dass er offensichtlich doch weiter für sein Land spielen wolle. Zuvor hatten chilenische Medien seine Worte vom Vortag ("Danke für alles", "Ich habe in jedem Spiel mein Leben gegeben") noch als mögliche Rücktrittsankündigung interpretiert. Unter anderem postete der Chilene auch: "Ich muss näher bei meiner Familie sein. Die letzten zehn Jahre waren hart. Der Moment zum Ausruhen ist gekommen."

Vidals erster Tweet nach dem verlorenen Spiel:

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Nachdem schon der Abgesang auf die "goldene Generation" angestimmt wurde, die 2015 und 2016 die ersten beiden Copa-América-Siege für Chile errang und im Sommer im Confedcup-Finale nur knapp gegen das deutsche Team verlor, betonte Vidal nun: "Es ist hart. Aber das ist das Ende von gar nichts. Nicht von unserer Generation, nicht dieses Teams und schon gar nicht ist es das Ende unserer Träume." Und betonte: "Auf geht's Chile, wir sehen uns im nächsten Kampf".

Vidals zweiter Tweet, der einen möglichen Rücktritt relativiert:

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Lesen Sie auch: Erfolgreicher Einspruch - Chile schießt sich selbst ins Bein

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