4:0! Coole Bayern in der Hitze von Regensburg

Klares 4:0 in Regensburg: Der FC Bayern hat sich im Gegensatz zu einem Bundesliga-Sextett zum Abschluss der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde keine Blöße gegeben.
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Gleich viermal hatten die Bayern im DFB-Pokal gegen Regensburg Grund zum Jubeln.
dpa Gleich viermal hatten die Bayern im DFB-Pokal gegen Regensburg Grund zum Jubeln.

Der FC Bayern gewinnt nach einer mühsamen ersten Hälfte doch souverän und locker 4:0 bei Jahn Regensburg. Alle Tore erzielten Neuzugänge: zweimal Mandzukic, Shaqiri – und dann Pizarro.

Regensburg - 60 Minuten waren gespielt im Regensburger Jahnstadion, als Matthias Sammer an der Seitenlinie mit einer abrupten und heftigen Bewegung Jupp Heynckes abklatschte. Es schien, als ob mit dieser Bewegung endlich die Anspannung abfiel vom immer noch recht neuen Sportvorstand des FC Bayern. Xherdan Shaqiri, zur Pause erst für Franck Ribéry eingewechselt, hatte die Bayern gerade durch einen direkt verwandelten Freistoß 2:0 in Führung gebracht in diesem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg, das bis dahin eher den Charakter eines Freundschaftsspiels gehabr hatte.

Spätestens nach Shaqiris Treffer war klar, dass Bayern sich nicht einreihen würde in die Riege der frühzeitig und blamabel gescheiterten Bundesligisten in dieser ersten Pokalrunde. Immerhin sechs Bundesligaklubs haben an diesem Wochenende ihr Waaterloo erlebt bei unterklassigeren Klubs, der FC Bayern aber ist beim Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg, bei der die Löwen-Legende Michael Hofmann im Tor stand, letztlich doch souverän und locker weitergekommen – vor allem dank dreier Spieler, die im Sommer dazugeholt wurden, um den Konkurrenzkampf im Kader zu verstärken.

Neben Shaqiri, dem Neuzugang aus Basel, trafen beim 4:0 beim Jahn noch Mario Mandzukic (31., 80.), der Neuzugang aus Wolfsburg und Zugang-Rückkehrer Claudio Pizarro (88.). 4:0 beim Jahn – ein Ergebnis, das nur den Zahlen nach spektakulär klang. Bayern agierte nämlich in der Oberpfalz zwar souverän, tat aber angesichts der Temperaturen – bei Spielbeginn um 20.30 Uhr hatte es im Jahnstadion noch immer 30 Grad – nicht mehr als nötig war.

Doch das reichte gegen die Regensburger, die über weite Strecken zwar taktisch diszipliniert verteidigten, denen aber nach einer Stunde die Luft ausging. „Wir haben uns vor allem in den ersten 20 Minuten etwas schwer getan. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir dann, auch dank der Hereinnahme von Shaqiri, sehr souverän“, sagte Trainer Jupp Heynckes.

Und Arjen Robben, der sich einen eher ruhigen Abend gemacht hatte im in dieser Sommerpause notdürftig renovierten Jahnstadion, freute sich nicht nur, dass er nun auch Regensburg mal kennen gelernt hat, sondern bescheinigte Bayern flugs einen gelungenen Saisonauftakt: „Wir haben den Supercup gewonnen, jetzt im Pokal. Die Bundesliga kann kommen. Und das ist natürlich schön, für so einen Verein zu spielen. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte er.

Tatsächlich scheint zumindest die Taktik aufzugehen, dass der erhöhte Konkurrenzkampf im Kader die Qualität der Mannschaft erhöhen kann. Mandzukic erzielte im zweiten Pflichtspiel seine Treffer zwei und drei für Bayern, Shaqiri schaffte ein Tor und zwei Vorlagen, Pizarro immerhin noch ein Tor.

Es war der Abend der Neuzugänge – und das, obwohl in Javi Martinez der nominell stärkste erwünschte Zugang noch gar nicht da ist. „Man muss sagen, dass wir uns nicht nur quantitativ verstärkt haben, sondern auch qualitativ“, merkte Sportvorstand Matthias Sammer an. Und weiter: „Spieler wie Lahm, Neuer und Schweinsteiger sind natürlich uantastbar. Aber wir müssen trotzdem in allen Bereichen an uns arbeiten, den Teamgeist weiter stärken“.

Dafür haben sie nun eine ganze Bundesliga-Saison Zeit. Und eine Pokal-Saison. Und eine Champions-League-Saison.


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