F1-Auftakt mit zwei Rennen in Österreich wird konkreter

Der Formel-1-Auftakt nach der Corona-Zwangspause nimmt laut Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko konkretere Formen an.
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Auf dem Red Bull Ring in Österreich könnte die Formel 1 am 5. Juli in die Restsaison starten.
Georg Hochmuth/APA/dpa/dpa Auf dem Red Bull Ring in Österreich könnte die Formel 1 am 5. Juli in die Restsaison starten.

Spielberg - Der Formel-1-Auftakt nach der Corona-Zwangspause nimmt laut Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko konkretere Formen an.

Wie der 76-Jährige dem österreichischen Radiosender Ö3 bestätigte, könnten alle behördlichen Auflagen für Geisterrennen in Spielberg schon jetzt erfüllt werden. Geplant seien "zwei Rennen, jeweils am Sonntag, den 5. und den 12. Juli", sagte Marko. Nur eine zweite Corona-Infektionswelle könne diese Pläne angeblich noch verhindern. Zuvor hatte auch die BBC schon von einem möglichen ersten Grand Prix des Jahres auf dem Kurs in Österreich berichtet.

Gemeinsam mit den Formel-1-Organisatoren sei ein Konzept mit weniger als 2000 anwesenden Personen ausgearbeitet worden. Laut Ö3-Angaben seien keine Fans und keine Journalisten zugelassen. Alle Teammitglieder müssten negativ auf Corona getestet werden.

Österreich war auch im ursprünglichen Rennkalender für den 5. Juli als Gastgeber eingeplant. Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hatte bereits gesagt, dass die Regierung einem Geisterrennen "zumindest nicht im Wege stehe". Auch die Formel-1-Verantwortlichen von Red Bull halten eine Veranstaltung ohne Zuschauer auf dem hauseigenen Kurs in der Steiermark für machbar, sofern es bis dahin die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie zulassen.

Marko ist zuversichtlich, dass es anschließend weitere Rennen gibt. "Es laufen Gespräche mit weiteren europäischen Veranstaltern", sagte er. Die ersten neun Saisonläufe bis Mitte Juni wurden abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Formel 1 hofft, mit einem neuen Kalender noch bis zu 18 Rennen in diesem Jahr fahren zu können.

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