Eiskunstlauf: Nebelhorn Trophy startet ohne Zuschauer

Die Nebelhorn Trophy in Oberstdorf übernimmt eine Vorreiterrolle im internationalen Eiskunstlauf. Die Veranstaltung ist von Donnerstag bis Samstag der erste wichtige internationale Wettkampf dieser Sportart in der Coronavirus-Pandemie. Sie gehört zur Challenger Series des Weltverbandes ISU und muss ohne Zuschauer stattfinden. Wegen der Reisebeschränkungen sind Läufer aus Eiskunstlauf-Ländern wie den USA, Kanada oder Russland nicht am Start. Die deutsche Elite tritt fast vollständig an.
| dpa
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Oberstdorf

"Es ist totales Neuland. Wenn's schiefgeht, sind sie natürlich gelackmeiert", sagte Peter Krick, der Ex-Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union und Eventmanager der Zeitschrift "Pirouette". Die Sportler müssen wieder Wettkampferfahrung bekommen. "Wenn das zu lange dauert und auch die Sportart nicht mehr sichtbar wird, verschwindet sie", sagte er. "Der Fußball dominiert, sie machen, was sie wollen und kommen überall durch. Die kleinen Sportarten, die Randsportarten oder die nicht so im Fokus stehen, gehen unter."

Zehn deutsche Damen und Herren sowie Paare und Eistanz-Duos gehen an den Start. Darunter sind die deutsche Meister Nicole Schott (Essen), Paul Fentz (Berlin), Minerva Fabienne Hase/Nolan Seegert (Paarlauf/Berlin) und die Eistanz-Vize-Meister Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan (Oberstdorf).

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