Sieg gegen die Kölner Haie: EHC weiter an der Spitze

Der EHC Red Bull München festigt seinen Platz an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga. Am Sonntagabend konnte sich der Spitzenreiter bei den Kölner Haien durchsetzen.
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Jubelnde Münchner in Köln.
imago/Beautiful Sports Jubelnde Münchner in Köln.

Köln - Die historische Krise der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) findet kein Ende. Die Rheinländer verloren vor heimischer Kulisse trotz ansprechender Leistung und zwischenzeitlicher Führung mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) gegen Spitzenreiter Red Bull München und bauten den Vereinsnegativrekord auf 13 Pleiten in Serie aus.

"Nach so einer herben Niederlage gegen Krefeld verdient es Respekt, so zurückzukommen", sagte Haie-Ikone und DEL-Rekordspieler Mirko Lüdemann, der auf der Tribüne mitlitt, bei Magenta Sport: "Gegen Ende wurde es immer schwerer, sich zu befreien, und dann hat es leider nicht gereicht. Es hilft nur Weitermachen und irgendwann dreht sich das Ganze."

EHC weiter an der Tabellenspitze

München hat nach seinem 31. Saisonsieg bereits neun Spieltage vor dem Ende der regulären Saison die Teilnahme am Play-off-Viertelfinale sicher und baute seinen Vorsprung gegenüber Meister Adler Mannheim an der Tabellenspitze auf sechs Punkte aus.

Die Kurpfälzer siegten im Spitzenspiel beim Tabellenvierten Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 (1:0, 0:2, 2:1, 0:0, 1:0) erst nach Penaltyschießen. Borna Rendulic war mit drei verwandelten Penaltys Matchwinner der Adler. "Nachdem wir das Spiel im Schlussabschnitt gedreht hatten, müssen wir die Führung eigentlich über die Zeit bringen", sagte Adler-Trainer Pavel Gross: "Letzten Endes nehmen wir aber auch die zwei Punkte gerne mit." Gegen den Mannheimer Nationalspieler Matthias Plachta leitete die DEL nach der Partie ein Verfahren wegen grob unsportlichen Verhaltens ein.

Die Straubing Tigers bleiben dem Spitzenduo dank eines nie gefährdeten 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)-Erfolgs gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings weiter dicht auf den Fersen. Neben dem Eis sorgte zusätzlich Tigers-Kapitän Sandro Schönberger, der sein 500. DEL-Spiel bestritt, mit seiner Vertragsverlängerung bis 2021 für gute Nachrichten.

Die Augsburger Panther festigten unterdessen im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Play-offs den zehnten Rang. Durch ihren 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)-Erfolg gegen die Krefeld Pinguine vergrößerten die Schwaben ihren Vorsprung auf Köln zumindest vorübergehend auf sieben Zähler.

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