Meisterliches EHC-Klassentreffen: Der Kino-Party soll Sieg im Jubiläumsspiel folgen
Ein Hoch auf die Meister! Der EHC Red Bull München hat am Donnerstag in Erinnerungen geschwelgt und das zehnte Jubiläum des ersten DEL-Titels gefeiert. In der Astor Film Lounge im Arri zeigte der Klub die Dokumentation "Behind the Skates – Deutscher Meister 2016" und lud dazu neben dem aktuellen Team auch die Meistermannschaft von damals ein, aus der heute noch Verteidiger Konrad Abeltshauser und Stürmer Maximilian Kastner für den EHC aufs Eis gehen.
Im Film wird auf die Saison 2015/16 und den Weg zur Premiere, der drei weitere DEL-Titel (2017, 2018, 2023) folgten, zurückgeblickt. Namen wie US-Goalie David Leggio, die Stürmer Jason Jaffray, Michael Wolf und Frank Mauer oder Verteidiger Daryl Boyle sind mit dem Erfolg verknüpft.
EHC München am Freitag gegen Wolfsburg – wie im Finale 2016
Für die aktuelle Mannschaft war die Vorführung vielleicht ein Anschauungsbeispiel und Motivation für das, was in den nächsten DEL-Wochen noch kommt. Am Freitag zum Beispiel das Duell mit den Grizzlys Wolfsburg (19.30 Uhr/Magentasport), die vor zehn Jahren der Finalgegner waren und mit dem viertletzten Spiel der Hauptrunde den Anlass für die große Meisterschafts-Erinnerungssause liefern. In der Autostadt hat Tyler Haskins gerade den langjährigen Coach Mike Stewart abgelöst und soll eine Trendwende beim Tabellenachten herbeiführen. Haskins’ Debüt lief am Mittwoch beim 4:1 gegen Ingolstadt äußerst verheißungsvoll.

Der EHC, der als Vierter zwei Zähler hinter Mannheim und drei hinter Straubing liegt, dürfte gewarnt sein. Um die Ausgangsposition für die Playoffs zu verbessern, wäre jeder Stolperer hinderlich.
Knapper EHC-Sieg in Iserlohn – weitere Stolperer verboten
Am Mittwoch bei den Iserlohn Roosters fehlte nicht viel. 0:2 lagen die Münchner zurück, drehten das Spiel durch Tore von Markus Eisenschmid, Ryan Murphy und Taro Hirose, kassierten aber den Ausgleich. Mit dem 4:3 in der Verlängerung sicherte Adam Brooks den Extrapunkt.
Coach Oliver David war nicht ganz zufrieden: "Sie haben uns Schwierigkeiten bereitet, bei uns sind nicht alle an ihr Limit gekommen." Iserlohns Trainer Stefan Nyman lobte gleichwohl: "München ist sehr stark, das beste Team, das wir in der zweiten Saisonhälfte gespielt haben."

