Es ist fix! Red Bull übernimmt den EHC

Nach monatelangen Verhandlungen steht nun fest: Der österreichische Getränkehersteller Red Bull übernimmt den EHC München nun ganz.
| Matthias Kerber
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Die Jungspieler (U21) des EHC Red Bull München werden in einem Famrteam gebündelt, das in der russischen Liga MHL spielt.
ho Die Jungspieler (U21) des EHC Red Bull München werden in einem Famrteam gebündelt, das in der russischen Liga MHL spielt.

Nach monatelangen Verhandlungen steht nun fest: Der österreichische Getränkehersteller Red Bull übernimmt den EHC München nun ganz.

München - Monatelang wurde verhandelt, geprüft, gerungen - jetzt endlich steht fest: Red Bull, bisher Namens- und Haupstsponsor, übernimmt den EHC München komplett. Die Firma von Didi Mateschitz einigte sich mit Michael Phillips, dem Allengesellschafter des EHC. Red Bull kauft alle Anteile und die Spiellizenz  für die DEL.

Schon im vergangenen Jahr hatte Red Bull den EHC, der in der Saison 2012/13 einen Millioneverlust erwirtschaftet hatte, in letzter Sekunde gerettet. Red Bull stieg als Namenssponsor ein, überwies eine Million Euro an den Verein. Schon damals war klar, dass Red Bull langfristige Pläne hatte, doch der Konzern wollte sich erst einmal anschauen, wie die Stadt München reagiert. Speziell das Themal Hallenbau war ein Knackpunkt. Als dann im Stadtrat eine fraktionsübergreifender Beschluss Pro-Hallenbau gefasst wurde, war auch diese Hürde gemeistert.

Jetzt beginnt also im Münchner Eishockey eine neue Ära - die Red-Bull-Ära.

Michael Phillips: „Ich freue mich sehr, dass wir für den EHC München und die Eishockeykultur in der Stadt München einen so kompetenten und langfristigen Gesellschafter wie Red Bull gewinnen konnten. Ich bin mir sicher, dass der Club seine Leistung in der DEL noch weiter steigern wird. Es war mir persönlich ein großes Vergnügen, den EHC München über die letzten sechs Jahre zu begleiten und zu unterstützen. Die Erfolge des Clubs - DEB-Pokalsieger 2009, Zweitligameister 2010 und der Aufstieg in die DEL - sprechen für die Qualität der Spieler, der Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie des Managers Christian Winkler und des Trainers Pat Cortina. Auch möchte ich mich bei Jürgen Bochanski und Waldemar Jantz für die gemeinsame Arbeit und Unterstützung als Mitgesellschafter in der Vergangenheit bedanken.“

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