EHC Red Bull München: Wieder ein Halleluja

Dieter Reiter lässt sich das Eishockey-Event des EHC Red Bull München in der Olympiahalle nicht entgehen. Schon 14.000 Karten sind verkauft.  
| Matthias Kerber
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OB Dieter Reiter mit EHC-Star Dominik Kahun (rechts) beim Eröffnungsbully in der Finalserie 2016.
GEPA pictures/Ho OB Dieter Reiter mit EHC-Star Dominik Kahun (rechts) beim Eröffnungsbully in der Finalserie 2016.

Dieter Reiter lässt sich das Eishockey-Event des EHC Red Bull München in der Olympiahalle nicht entgehen. Schon 14.000 Karten sind verkauft.

München - Sie waren der Knackpunkt in der vergangenen Saison, in der Meister-Saison: Die Rede ist von den beiden Hockey-Hallelujas in der Olympiahalle, als der EHC Red Bull München in den Spielen gegen Augsburg und Berlin insgesamt 20.000 Fans in die Arena lockte.

"Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine wechselhafte Saison", erinnert sich Erfolgscoach Don Jackson vor dem Spiel am Freitag bei den Straubing Tigers, "aber bei den Hallelujas hat es in der Mannschaft Klick gemacht, dort haben wir uns selbst gefunden".

OB Reiter: "Ich mag den Sport sehr"

Einer der Augenzeugen dieses Selbstfindungsprozesses war Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter. "Ich genieße die Atmosphäre, ich mag den Sport sehr. Es war ein sehr schönes Erlebnis", sagte der OB, der einige Monate später die EHCler im Rathaus empfangen und zur Meisterschaft gratulieren konnte.

Und auch jetzt ist der erste Mann der Stadt München zusammen mit seiner Familie wieder dabei, wenn der EHC am Neujahrstag (19.30 Uhr) gegen die Kölner Haie in der Olympiahalle antritt. Schon zwei Tage zuvor stimmen die Münchner erstmals ein Halleluja an, dann sind die Eisbären Berlin am 30. Dezember zu Gast. Da wird Münchens Sportbürgermeisterin Christine Strobl in die Halle kommen.

Für die Red Bulls sind die Spiele ein Vorzeige- und Prestige-Event. Schließlich will man der Stadt im Hinblick auf einen möglichen Hallenneubau zeigen, wie angesagt Eishockey in München ist. Bisher sind gut 14.000 der 20.000 Karten verkauft.

20.000 Liter Wasser werden aufgesprüht

Über 20 Monteure arbeiten fast rund um die Uhr, um die Olympiahalle in ein Eisstadion zu verwandeln. Gespielt wird auf einer EPDM-Eisbahn. Dabei werden Module mit Kühlrohren ausgerollt. Anschließend werden 20.000 Liter Wasser in mehreren Schichten aufgesprüht.

Vier Kältemaschinen sorgen dafür, dass die Flüssigkeit auf einer Rohrlänge von 90.000 Metern die richtige Temperatur beibehält. "Ich freue mich drauf, die letzten Hallelujas waren schon unvergesslich", sagt EHC-Topscorer Keith Aucoin. Und der hat in seiner Karriere, die ihn auch in die NHL brachte, fast alles gesehen.

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