EHC Red Bull München auf Erfolgswelle: Siege gegen Schwenningen und Nürnberg angepeilt

Der Erfolg über Ingolstadt ist der neunte Sieg in Serie für den EHC. Gewinnt man auch in Schwenningen und gegen Nürnberg, würde man den Dezember ohne Pleite abschließen. "Auf einer Erfolgswelle"
| Matthias Kerber
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EHC-Ass Kahun überwindet Ingolstadt-Goalie Pielmeier zum 4:3-Sieg nach Penaltyschießen.
Gepa/Augenklick EHC-Ass Kahun überwindet Ingolstadt-Goalie Pielmeier zum 4:3-Sieg nach Penaltyschießen.

München - Sie schauten alle aufs Eis. Und irgendwie wussten schon alle, was kommen würde, als Dominik Kahun zu seinem Penalty gegen den ERC Ingolstadt antrat. Der Nationalstürmer des EHC Red Bull München würde den Puck im allerletzten Moment auf seine Rückhand legen und dann die Scheibe am Goalie vorbei ins Netz schieben. Alle wissen es - keiner kann es verhindern.

Auch Timo Pielmeier nicht. Und so gewann der EHC München, der Double-Meister, eine schon verloren geglaubte Partie, in der man schon 0:2 zurücklag und in der Jon Matsumoto erst 126 Sekunden vor Schluss den EHC mit seinem 3:3 in die Overtime gebracht hatte, am Ende mit 4:3 nach Penaltyschießen. "Wir sind sicher nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgestellt haben und haben uns dann in die Verlängerung gerettet", sagte Stürmer Andreas Eder, "Penaltyschießen ist immer etwas Glück, aber dafür haben wir ja den Dominik."

Vereinsrekord wird angepeilt

Kahun, der Penalty-Matchwinner. Wie schon gegen Krefeld am 19. Dezember, wie so oft in seiner EHC-Karriere. "Wir wissen, wie gut er darin ist, das ist etwas, was wir im Hinterkopf haben", sagte Coach DonJackson.

Es war der neunte Sieg in Serie für den EHC. Noch ein Erfolg am Donnerstag (19.30 Uhr) bei den Schwenninger Wild Wings von Ex-EHC-Coach Pat Cortina, dann hätte man einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Sollte der EHC sich auch am Samstag (17.00 Uhr) im ersten der drei Hockey-HALLElujas in der Olympiahalle gegen Nürnberg durchsetzen, wäre der Dezember ein perfekter Monat. Elf Spiele - elf Siege.

"Daran denken wir nicht groß. Aber es ist schon so, dass wir auf einer Erfolgswelle schwimmen. Auch die Gegner wissen von unserer Serie. Das müssen wir mental nützen. Sie sofort unter Druck setzen, damit sich bei denen im Kopf das Gefühl einstellt, heute ist hier für uns nichts zu holen", sagte EHC-Stürmer Patrick Hager.

Doch dafür braucht es eine Leistungssteigerung . Gegen Ingolstadt unterliefen dem EHC viele Schnitzer. "Wir haben nicht gut gespielt. Wir waren nicht wirklich bereit", analysierte Jackson, "ich weiß, dass wir gerade einen Lauf haben. Aber in diesen Phasen muss man noch mehr tun, nicht weniger. Ich bin stolz, dass die Mannschaft Wege findet, auch solche Partien zu gewinnen. Aber ich erwarte noch mehr." Der EHC auf der ewigen Suche nach der Perfektion.

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