EHC Red Bull als Spitzenreiter in die Playoffs

Für die Kölner Haie kam die Rückkehr von Trainer Krupp zu spät. Trotz des Aufschwungs ist der mehrmalige Meister nicht in den DEL-Playoffs dabei. Gute Aussichten hat dagegen ein Außenseiter.
| dpa
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Philip Gogulla (EHC Red Bull München, 87) und Jason Jaffray (EHC Red Bull München, 15) bejubeln das Tor zum 3:2.
imago images / Passion2Press Philip Gogulla (EHC Red Bull München, 87) und Jason Jaffray (EHC Red Bull München, 15) bejubeln das Tor zum 3:2.

München - Vizemeister EHC Red Bull München ist dank eines Kraftakts am drittletzten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga vorzeitig Hauptrunden-Meister. Nach dem 3:2 (0:0, 0:2, 2:0) nach Verlängerung gegen den Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings am Sonntag sicherte sich das Team von Trainer Don Jackson für die Playoffs die beste Ausgangssituation. Der Spitzenplatz nach der Vorrunde berechtigt den EHC erneut zur Teilnahme an der Champions League. In Form ist der Spitzenreiter indes nicht gerade.

Nach zuvor drei Niederlagen in Serie lag der EHC auch gegen den Letzten lange zurück, ehe Maxi Kastner 33 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit noch ausglich. In der Verlängerung schoss Ex-Nationalspieler Philip Gogulla das entscheidende Tor.

EHC München auf Platz eins

München profitierte von einer Niederlage des Tabellenzweiten Straubing. Die Tigers unterlagen den Kölner Haien mit 1:4 (0:1, 3:0, 0:1) und verloren den zweiten Platz an Meister Adler Mannheim, der den ERC Ingolstadt 4:3 (1:1, 1:0, 1:2) nach Verlängerung niederrang.

Nach 50 von 52 Spieltagen liegt Mannheim mit 96 Punkten neun Zähler hinter München und einen Punkt vor Straubing. Auch der Tabellenzweite der Hauptrunde ist in der kommenden Saison in der Champions League dabei. In den Playoffs werden zwei weitere Startplätze ausgespielt.

Sicher nicht dabei sind trotz des dritten Sieges im dritten Spiel unter ihrem neuen Coach Uwe Krupp die Kölner Haie. Weil der Tabellenzehnte Augsburg mit 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) gegen Iserlohn gewann, können es die Haie wegen der 17 Niederlagen am Stück vor der Krupp-Rückkehr nicht mal mehr in die Playoff-Qualifikation schaffen. In 25 Jahren DEL ist der achtmalige deutsche Meister damit erst zum dritten Mal nicht in den Playoffs dabei.

Gute Aussichten auf die erste direkte Qualifikation hat Außenseiter Bremerhaven, der die Düsseldorfer EG 3:2 (0:0, 2:2, 1:0) besiegte und bis auf einen Zähler an die DEG auf Rang fünf heran rückte. Die ersten sechs Teams der Vorrunde sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert, die Teams von Rang sieben bis zehn spielen in einer ersten K.o.-Runde mit maximal drei Spielen zwei weitere Viertelfinalisten aus.

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