EHC München im Derby gegen Augsburg: Siegen für Platz eins

Die Red Bulls erwarten am Mittwoch Augsburg zum wichtigen Derby. "Wir müssen jetzt gewinnen".
Simon Stuhlfelner |
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In Zugzwang: Mads Christensen (l.) und der EHC.
GEPA Pictures/ho In Zugzwang: Mads Christensen (l.) und der EHC.

Die Red Bulls erwarten am Mittwoch Augsburg zum wichtigen Derby. Platz eins in der Tabelle ist noch drin. "Wir müssen jetzt gewinnen".

München – Selten ging es an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga kurz vor Hauptrundenende noch so eng zu: Fünf Punkte nur trennen den Tabellenersten Adler Mannheim (100 Punkte) vom Vierten Ice Tigers Nürnberg (95), dazwischen stehen der EHC Red Bull München (99) auf Rang zwei und die Kölner Haie (97) auf Rang drei. Heißt für den EHC drei Spieltage vor Schluss: Von Platz eins bis vier ist noch alles drin.

Umso wichtiger ist das Heimderby gegen die Augsburger Panther am Mittwochabend (19.30 Uhr/Olympiaeisstadion), bevor dann am Freitag mit Köln ein direkter Konkurrent in München gastiert. "Wir müssen jetzt gewinnen, damit wir im Kampf um Platz eins an den Mannheimern dranbleiben", fordert Youngster Maximilian Kastner. Mindestens Platz zwei wollen die Münchner halten, der zur Teilnahme an der Champions Hockey League im kommenden Jahr berechtigt. Platz eins würde das Heimrecht in allen Playoff-Serien bis zu einem möglichen Finale garantieren.

Jacksons Rezept: Aggressivität und Disziplin

Zuletzt aber präsentierte sich der EHC noch alles andere als in Playoff-Form, mit zwei Niederlagen verspielten die Red Bulls die fast schon sicher geglaubte Tabellenführung. "Wir müssen die Chancen gegen uns, vor allem die Konter und Alleingänge, reduzieren", sagte Nationalspieler Yannic Seidenberg nach der 2:5-Niederlage am Sonntag in Iserlohn. Und Trainer Don Jackson meint mit Blick auf die Partie gegen die bereits sicher fürs Viertelfinale qualifizierten Augsburger: "Die Special Teams werden wieder entscheidend sein, sie haben mit das beste Überzahlspiel der Liga. Wir müssen aggressiv, aber diszipliniert auftreten."

Noch nicht dabei ist Neuzugang Yann Sauvé, der Verteidiger wartet weiter auf die Geburt seines Kindes. Er wird aber noch in dieser Woche in München erwartet.

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