EHC: „Diese Niederlage tut weh!“

Der EHC Red Bull München verliert 1:3 im Topspiel gegen die Adler Mannheim, doch Trainer Don Jackson gibt weiter den Titel als Ziel aus.
| Matthias Kerber
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Verlässt den EHC Red Bull München: Alexander Barta.
GEPA pictures Verlässt den EHC Red Bull München: Alexander Barta.

München - Platz 1 ist so gut wie weg. Die Rolle des Liga-Primus kann der EHC Red Bull München in dieser regulären Saison kaum noch holen. Durch die 1:3-Heimpleite gegen die Mannheim Adler hat der EHC nun fünf Spieltage vor Ende der regulären DEL-Spielzeit bereits elf Punkte Rückstand auf die Adler, die auch noch eine Partie weniger bestritten haben.

„Diese Niederlage tut weh“, sagte dann auch Stürmer Mads Christensen, „wir müssen Wege finde, auch solche Spiele zu gewinnen, denn so werden in den Playoffs fast alle Partien sein.“ Trotz der 1:0-Führung von Alex Barta musste das Team von Trainer Don Jackson das Eis als Verlierer verlassen. Dabei war ein hoher Gast im Stadion, der den EHC unterstützte: Oberbürgermeister Dieter Reiter fand – anders als sein Amtsvorgänger Christian Ude in all seinen OB-Jahren – den Weg ins Eisstadion und feuerte zusammen mit Ehefrau und Tochter den EHC an.

„Wir haben sowohl am Freitag in Iserlohn als auch gegen Manheim eine Führung aus der Hand gegeben. Wir hätten zwar genauso gut 3:1 gewinnen können, aber leider haben wir es nicht hingekriegt“, sagte Jackson, der seine Spieler vor der Partie am Dienstag (19.30 Uhr, Olympiaeishalle) gegen die Nürnberg Ice Tigers in die Pflicht nahm: „Wir haben ein Ziel: Nämlich am Ende Meister zu sein.“

Also: Schwamm drüber, dass man die Hauptrunde nicht als Erster abschließt, solange man nur am Ende den Meister-Pokal in die Höhe stemmen kann. Doch dafür muss sich der EHC gewaltig steigern. „Wir müssen besser werden, daran besteht kein Zweifel. Es gibt keine Entschuldigung, es lag nur an uns“, sagte Verteidiger Jeremy Dehner, „es kommt darauf an, dass wir jetzt das beste Eishockey der Saison spielen und auch in solchen Spielen als Sieger vom Eis gehen. Denn so wie diese Partie – eng, hart, intensiv – werden alle Spiele in den Playoffs sein.“  

 

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