EHC ballert Straubing aus der eigenen Halle

Souveräner Tabellenführer gegen abgeschlagenes Schlusslicht lautete die ungleiche DEL-Partie in Straubing - und München gewann souverän. Köln patzte im Kampf um einen Playoff-Platz, ebenso Rekordmeister Berlin.
| dpa
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Mit 7:2 gaben sich die Münchner in Straubing keine Blöße.
dpa Mit 7:2 gaben sich die Münchner in Straubing keine Blöße.

Straubing – Titel-Mitfavorit EHC München gewinnt in der Deutschen Eishockey Liga weiter mühelos, die Krisenclubs Eisbären Berlin und Kölner Haie mussten dagegen Rückschläge im Kampf um die Playoff-Plätze hinnehmen. Der DEL-Rekordmeister aus der Hauptstadt verlor am Sonntag gegen den Tabellen-Zweiten Adler Mannheim 0:2, der Vizemeister der Vorsaison aus Köln patzte beim 3:4 nach Penaltyschießen bei den Nürnberg Ice Tigers.

Die Haie hängen nach der Hälfte ihrer Hauptrunden-Spiele weiterhin auf Platz elf fest, mit dem sie sich am Ende nicht für die Playoffs qualifizieren würden. Den Platz vor ihnen nehmen die Eisbären ein. Nur die besten Zehn spielen um den Titel.

Die ambitionierten Münchner sicherten sich dank des lockeren 7:2 beim abgeschlagenen Schlusslicht Straubing Tigers dagegen den siebten Sieg nacheinander. Vor Mannheim (54) führen die Bayern mit 58 Punkten die DEL an, haben aber zwei Spiele mehr absolviert.

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Kurios verliefen die vergangenen Tage für die Kölner, die in Nürnberg eine 3:1-Führung verspielten: Schon die dritte Partie nacheinander endete für den Vizemeister der Vorsaison im Shootout. Am Freitag hatten sich die Haie bei den Eisbären behauptet und sich damit für die Penalty-Schlappe unter der Woche gegen den Hauptstadtclub revanchiert.

Spannende Partien sahen auch die Zuschauer in Wolfsburg und Hamburg. Die Niedersachsen machten im letzten Abschnitt ein 1:4 wett und kämpften die Augsburg Panther mit 5:4 nach Verlängerung nieder. Die Freezers unterlagen Krefeld mit 5:6 nach Penaltyschießen, nachdem sie im ersten Teil des Wochenendes noch mit einem Erfolg beim Topteam Adler Mannheim überrascht hatten. Dreifacher Torschütze für die Krefelder innerhalb von nur siebeneinhalb Minuten war Marcel Müller. Insgesamt fünf Treffer fielen bei wechselnder Führung im Schlussabschnitt.

Die Straubinger mussten bei ihrer schweren Aufgabe gegen den Münchner Tabellenführer noch ohne ihren neuen Cheftrainer auskommen. Larry Mitchell, der am 14. Dezember im Heimspiel gegen Meister Ingolstadt erstmals an der Bande der Tigers stehen soll, verfolgte die Partie als Zuschauer. Nur fünf Tage nach seiner Vertragsauflösung in Augsburg war Mitchell als neuer Tigers-Coach präsentiert worden.

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