Die neue Qual-ität

Für den EHC Red Bull München geht es gegen die Eisbären Berlin und die Düsseldorfer EG um die Tabellenführung. Jeremy Dehner und Dominik Kahun vor Comeback.  
| Matthias Kerber
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EHC-Stürmer Dominik Kahun.
Rauchensteiner/Augenklick EHC-Stürmer Dominik Kahun.

Für den EHC Red Bull München geht es gegen die Eisbären Berlin und die Düsseldorfer EG um die Tabellenführung. Jeremy Dehner und Dominik Kahun vor Comeback.

München - Das Showdown-Wochenende des EHC Red Bull München wollen sie sich alle nicht entgehen lassen, das lange Zeit so gut gefüllte Lazarett lichtet sich mehr und mehr. Wenn das Team von Trainer Don Jackson, das sich durch die starken Leistungen in den letzten Wochen auf den zweiten Tabellenplatz hochgekämpft hat, am Freitag (19.30 Uhr) gegen den Liga-Primus Eisbären Berlin und zwei Tage später (So., 14.30 Uhr, Olympia-Eishalle) gegen die Düsseldorfer EG spielt, dann geht es auch um den Platz, der einem den Blick nach unten auf die Verfolger gewährt, den Platz an der Tabellenspitze. Berlin führt mit 77 Punkten vor München (75) und der DEG (73).

Auf jeden Fall wieder mit an Bord für München ist Verteidiger Jeremy Dehner, der aufgrund eines Kieferbruches nach einem Pucktreffer ins Gesicht wochenlang ausfiel. Der 28-jährige Amerikaner erhielt nach AZ-Informationen das medizinische Okay, am Montag nahm er bereits erstmals am vollen Mannschaftstraining teil. Dehner war vor seiner Verletzungspause einer der besten und konstantesten Defensivspieler.

Und noch einer kehrt zurück. Auch die Leidenszeit von Dominik Kahun, der in dieser Saison lange Zeit der Topscorer der Münchner war, ehe ihn eine schwere und langwierige Virusinfektion außer Gefecht setzte, findet ein Ende. Kahun nimmt wieder am Training teil, aber noch ohne vollen Körperkontakt. Ob der 20-jährige am Wochenende schon wieder spielen kann, ist noch offen.

Da auch Keeper David Leggio (Oberkörperverletzung) sowie die Nationalstürmer Yannic Seidenberg (Beinverletzung) und Frank Mauer (Schulter-Operation) von der Verletzten-Liste gestrichen werden konnten, hat Trainer Jackson plötzlich die Qual der Wahl. Die neue Qual-ität des EHC.

„Gegen Berlin sind das immer besondere Spiele für mich“, sagte der Amerikaner, der die Eisbären von 2007 bis 2013 trainiert hat und mit ihnen fünf Meisterschaften holte, „es wird sicher ein enges, hartes Spiel. Wir müssen alles geben, wir hatten in dieser Saison schon einige Erfolge gegen sie, aber das ist Vergangenheit.“ Und Seidenberg meinte: „Wir müssen unser Spiel spielen. Wenn wir das durchziehen, was wir können, dann haben wir sehr gute Chancen, als Sieger vom Eis zu gehen.“

Und damit als Tabellenführer.

 

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