Die Hallelujas: Es wird mächtig aufgefahren

Der EHC München zieht für die Hallelujas in die Olympiahalle um. Die Partie gegen Berlin ist fast ausverkauft. "Ein Megaevent".
| Matthias Kerber
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Münchner Originale: Halleluja-Botschafter Aloisius und EHC-Stadionsprecher Stefan Schneider.
mfipics/ho Münchner Originale: Halleluja-Botschafter Aloisius und EHC-Stadionsprecher Stefan Schneider.

München - Zwei Mal im Jahr da hat der berühmte Eishockey-Gott ein Einsehen, dann schickt er seinen Engel Aloisius herab, um in seinem so dermaßen geliebten München die frohlockende Botschaft vom Halleluja zu verbreiten. Dieses mal fallen die Daten, die der gar nicht so freiwillige Hosianna-Sänger zu verkünden hat, auf den 30. Dezember und den Kater-Tag 1. Januar. Dort tritt der EHC Red Bull München, immerhin amtierender Meister, gegen die Kölner Haie an, zwei Tage davor sind die Eisbären Berlin zu Gast in der 10.000 Zuschauer fassenden Olympiahalle, in die die Red Bulls für die beiden Events umziehen.

20.000 Liter Wasser und 90.000 Meter Rohrleitungen

Für Aloisius, den Münchner im Himmel, ein Pflichttermin. Schließlich ist er der offizielle Halleluja-Botschafter. "Das wird eine gewaltige Party für München", sagt Stadionsprecher Stefan Schneider, den EHC-Manager Christian Winkler, ja gerne als den lebenden Monaco Franze bezeichnet. "Seit 20 Jahren kenne ich Eishockey in der Olympiahalle, damals spielte Hedos gegen Düsseldorf oder Landshut, aber das hier ist eine andere Dimension. Hier wird ein Mega-Aufwand für ein Megaevent betrieben. Das Feuerwerk, die Feuersäulen, das Spektakel, das hier abgezogen wird, das vergisst keiner der Anwesenden."

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Der Umbau der Olympiahalle in eine Eishockey-Arena geht seit dem 23. Dezember vonstatten. Über 20 Monteure arbeiten in verschiedenen Crews rund um die Uhr daran, dass die Eisfläche dem DEL-Qualitätsstandard entspricht. Hierfür werden von der Firma AST spezielle Kühlmatten installiert, die dann in mehren Schichten besprüht wurden. Insgesamt wurden über 20.000 Liter Wasser aufgetragen. Vier gigantische Maschinen pumpen die Kühlflüssigkeit in die über 90.000 Meter langen Rohrleitungen, die dann die richtige Temperatur halten.

"Wir reden in der Mannschaft schon seit Wochen von den Hallelujas", sagte Topstürmer Jason Jaffray der AZ vor dem Spiel gegen die Schwenninger Wild Wings. Und Topscorer und NHL-Veteran Keith Aucoin meinte: "Ich habe mir bei den Hallelujas im vergangenen Jahr wirklich erstaunt die Augen gerieben, ich bin so eine Stimmung aus Nordamerika nicht gewohnt."

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Aloisius’ Botschaft von den Hallelujas ist angekommen. Für das Berlin-Spiel gibt es nur noch ganz wenige Restkarten, für die Köln-Partie sind noch Sitzplatzkarten erhältlich. "Wer sich das Event entgehen lässt, ist selber Schuld", sagt Stadionsprecher Schneider, "es schließt sich auch ein Kreis. Nur 20 Meter von der Eisfläche entfernt, hat die Mannschaft die Meisterschaft auf dem Coubertin-Platz gefeiert, hat Oberbürgermeister Dieter Reiter das Team hochleben lassen."

Der OB ist am 1. Januar mit von der Partie, wenn Aloisius das Eishockey-Halleluja in der Olympiahalle anstimmt.

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