Derby gegen Augsburg wird für EHC Red Bull München zum Krisengipfel

Nach drei Pleiten in Serie empfängt der deutsche Meister die Augsburger Panther. Vielleicht genau der richtige Aufbaugegner? Das Derby wird zum Krisengipfel.
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Nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: EHC-Coach Don Jackson (Mitte).
gepa pictures/ho Nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: EHC-Coach Don Jackson (Mitte).

Nach drei Pleiten in Serie empfängt der deutsche Meister die Augsburger Panther. Vielleicht genau der richtige Aufbaugegner? Das Derby wird zum Krisengipfel.

München - Spiele gegen die Augsburger Panther sind aufgrund der geografischen Nähe der beiden Städte stets etwas Besonderes für den EHC Red Bull München und seine Fans. Doch diesmal wird das Derby zum Krisen-Gipfel! Denn während die Augsburger zuletzt fünf Niederlagen in Folge kassierten und auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschten, muss auch der EHC seine erste (Mini-)Krise der Spielzeit meistern.

Am Mittwoch setzte es beim Auswärtsspiel in Bremerhaven mit einem 2:3 die dritte Pleite in Serie für die Münchner (49 Punkte), die an der Tabellenspitze schön langsam den Anschluss an die Eisbären Berlin (55) und die Nürnberg Ice Tigers (54) zu verlieren drohen.

Bremerhaven hat im letzten Drittel "eiskalt zugeschlagen"

Dabei hatte der EHC nach dem zweiten Drittel an der Nordsee scheinbar sicher mit 2:0 geführt, gab das Spiel gegen den Außenseiter in den letzten 20 Minuten aber aus der Hand. "Wir haben wirklich gut angefangen, aber im letzten Drittel aufgehört zu spielen", meinte Torwart Danny aus den Birken, "da hat Bremerhaven eiskalt zugeschlagen."

Der Ex-Münchner Jan Urbas (45., 55.) sowie Jordan Owens (49.) drehten die Partie, nachdem Dominik Kahun (14.) und Florian Kettemer (25.) mit seinem ersten Saisontreffer die Red Bulls 2:0 in Führung gebracht hatten. "Das war bitter und fühlt sich auch richtig kacke an", sagte Nationalstürmer Frank Mauer, "der Sieg hätte uns gut getan".

Der soll, der muss nun gegen die Augsburger gelingen, die gestern mit Torhüter Olivier Roy (kommt aus der DEL 2 von Crimmitschau) noch einen neuen Torhüter verpflichteten. "Wir müssen uns 60 Minuten auf uns konzentrieren", fordert EHC-Stürmer Jerome Flaake. "Ein Spiel wird nicht nach zwei Dritteln gewonnen."

Lesen Sie hier: EHC-Coach im Interview - Don Jackson:

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