Der erste Streich: EHC schlägt die Roosters

Der EHC Red Bull München setzt sich im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters mit 5:3 durch. Spiel zwei am Mittwoch.
| Matthias Kerber
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Der EHC Red Bull München besiegte Iserlohn.
Rauchensteiner/Augenklick Der EHC Red Bull München besiegte Iserlohn.

München - Nur noch einer. Ein Sieg. Der EHC Red Bull München gewann sein Heimspiel in diesen Preplayoffs gegen die Iserlohn Roosters (Hähne) und kann die Hähne nun in der Best-of-three-Serie bereits am Mittwoch in Iserlohn vollständig rupfen.

Heiß ging`s her. Nach nur 45 Sekunden eruptierte die nach oben offene Stimmungs-Richterskala in der Olympiaeishalle, der in der Saison viel gescholtene Eis-Luftikus Danny Richmond versenkte die Scheibe in diesem ersten Spiel der Preplayoffs zum 1:0 für den EHC Red Bull München gegen die Gäste aus Iserlohn. Doch die Roosters (Hähne) plusterten sich nur 121 Sekunden später auf und stolzierten nach dem 1:1 durch Brooks Macek als stolze Eisgockel durch die Olympiaeishalle.Weiter ging's mit den plötzlichen Eis-Tor nach nur weiteren 71 Sekunden. Jan Urbas tankte sich durch, Keeper Erik Ersberg musste die Scheibe prallen lassen, doch Darran Haydar gefiel sich als Münchner Prellbock, traf zum 2:1.

Die Fans entzückt, verzückt, verzaubert- sie stimmten die Endlos-Gesangsschleife an – Nach 1087 Tagen Playoff-Askese endlich wieder Playoffstimmung am Oberwiesenfeld. Der EHC, der ohne Jochen Reimer (Gehirnerschütterung), Martin Hinterstocker (Bein), Thomas Holzmann (Schulter) und Kapitän Andy Wozniewski (Oberkörperverletzung) auskommen musste, spielte unter den Augen von Bundestrainer und Ex-EHC-Coach Pat Cortina und Löwen-Stürmer Benny Lauth weiter gut auf.

In der 25. Minute der erneute Ausgleich durch Collin Danielsmeier. Doch der EHC wollte die Feierhoheit vor 3125 Zuschauern nicht den Roosters überlassen, Jan Urbas nutzte eine Überzahl in der 32. Minute zum 3:2.

Und einer geht no, einer geht no nei. Ryan Duncan mit perfekter Ablage auf Richmond und der wird zu Mr. Doppelpack, erhöht zum 4;2 (48.). Doch Iserlohn schlug umgehend zurück, auch Brooks Macey tat sich als Doppeltorschütze hervor (50.) - 4:3.

Das 5:3 durch Topscorer Alex Barta in der Schlussekunde war der würdige Abschluss.

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