Der EHC in der Trainerfalle

Es ist die zentrale Frage: Darf Coach Pierre Pagé beim EHC Red Bull München bleiben oder muss er gehen?Nachfolger werden viele gehandelt – welcher Coach wie realistisch ist  
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Pierre Pagé ist nicht mehr der Trainer des EHC Red Bull München.
GEPA Pictures/ho Pierre Pagé ist nicht mehr der Trainer des EHC Red Bull München.

Es ist die zentrale Frage: Darf Coach Pierre Pagé beim EHC Red Bull München bleiben oder muss er gehen?Nachfolger werden viele gehandelt – welcher Coach wie realistisch ist.

München - Pierre Pagé weilt in Nordamerika, auf einem kombinierten Scouting- und Familientreff-Trip. Ob er überhaupt die Rückreise nach München antreten muss? Seit dem blamablen Aus in den Preplayoffs steht der Coach mit dem Hang zu emotionalen Auftritten und Schuldzuweisungen zur Disposition. Noch hat Red-Bull-Boss Didi Mateschitz zwar die schützende Hand nicht weggezogen. Doch aus Spielervermittlerkreisen war zu hören, dass die Lockrufe aus München an die Trainergilde laut sind. Einer ist diesen wohl nicht erlegen: Don Jackson, Pagés ehemaliger Assistent, der Meistertrainer der Eisbären Berlin, will laut „Salzburger Nachrichten“ seinen Trainerposten beim EC Red Bull Salzburg behalten.

Der EHC steckt in der Trainerfalle. Viele Spieler des aktuellen Kaders wollen ihr Verbleiben von der Trainerpersonalie abhängig machen. Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Sean Simpson, der in München die Barons im Jahre 2000 zur DEL-Meisterschaft geführt hat, wird’s nicht werden. Aus seinem Umfeld war zu hören, dass er dem Ruf des Rubels in die russische Liga KHL folgt und wohl bei Jaroslawl anheuern wird.

Noch in der Verlosung ist Larry Huras, den Pagé unter der Saison kurzzeitig geholt hat, um das völlig zerrüttete Verhältnis zum Team zu kitten. Bei den Spielern hat er ein sehr gutes Standing, obwohl er als Pagé-Intimus gilt. Bis Ende April steht er aber noch beim HC Lugano unter Vertrag (wenn auch freigestellt).

Auch der bisherige Co-Trainer Helmut de Raaf, der vom DEL-Klub DEG umworben ist, darf sich Hoffnung auf eine Promotion machen. Sein Ruf in der Mannschaft ist tadellos, er gilt als Fachmann, der mit Menschen gut umgehen kann.

Nie eine Rolle spielte nach AZ-Informationen der ehemalige NHL-Coach Ralph Krueger. Zwar war der Ex-Nationaltrainer der Schweiz vor einem Jahr Kandidat auf den EHC-Posten, doch jetzt ist er, der neuerdings Vorstandsvorsitzender beim englischen Fußball-Erstligisten Southhampton ist, kein Thema mehr.

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