Den EHC ereilt in Augsburg das Sekundenschläfer-Schicksal

EHC verliert in Augsburg die Konzentration - und die Partie. Nun geht's gegen Mannheim.
von  Matthias Kerber
Augsburg obenauf: Die Panther siegen nach Verlängerung mit 2:1 gegen den EHC München um Nationalstürmer Frank Mauer.
Augsburg obenauf: Die Panther siegen nach Verlängerung mit 2:1 gegen den EHC München um Nationalstürmer Frank Mauer. © Citypress/ho

Augsburg - Es war wohl der gefürchtete Sekundenschlaf, der den EHC Red Bull München befallen und heimgesucht hat. Im Derby beim Erzrivalen Augsburger Panther ging das Team von Trainer Don Jackson zwar in der 37. Minute durch den Abstauber von Nationalverteidiger Yannic Seidenberg in Führung, doch die Freude währte gerade einmal 14 Sekunden, dann egalisierte Marco Sternheimer - das 1:1.

EHC München unterliegt Augsburg: "Wir haben unsere Chancen nicht genutzt"

München, das die drei Spiele davor gewonnen hatte, drückte, war die überlegene Mannschaft, das Schussverhältnis von 73:40 (davon aufs Tor 31:23) sprach eine deutliche Sprache. Doch die überlegene Mannschaft war auch die unterlegene. In der Verlängerung vertändelte Philip Gogulla die Scheibe, Augsburgs Scott Valentine bedankte sich auf seine Weise und erzielte 20 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer.

"Wir haben unsere vielen Chancen einfach nicht genutzt. Dabei waren wir überlegen", sagte Seidenberg vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub Adler Mannheim (Freitag, 20.30 Uhr).

Und Jungstar J.J. Peterka haderte mit dem Schicksal: "Wir waren die bessere Mannschaft, da ist es schon ein bisschen krass, dass wir nur mit einem Punkt nach Hause fahren." Bitteres Sekundenschläfer-Schicksal.

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