DEB-Posten: Winkler ist jetzt kompetent

EHC-Manager arbeitet wieder mit Cortina – er ist im Kompetenzteam des deutschen Verbandes.
| Matthias Kerber
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Christian Winkler, der Manager des EHC Red Bull München.
sampics/Augenklick Christian Winkler, der Manager des EHC Red Bull München.

EHC-Manager arbeitet wieder mit Cortina – er ist im Kompetenzteam des deutschen Verbandes

MÜNCHEN Gute Freunde kann eben wirklich niemand trennen. Nachdem Pat Cortina, der sieben Jahre lang den EHC München betreute, sich nun ganz auf seine Ämter als Bundestrainer und Sportdirektor der Eishockey-Nationalmannschaft konzentriert, hat nun auch sein langjähriger Intimus Christian Winkler ein Amt beim Verband übernommen. Der EHC-Manager ist ab sofort Mitglied des „Kompetenzteams Sport” der Nationalmannschaft, das den Bundestrainer berät und unterstützt.


Neben Winkler setzen Peter John Lee (Berlin), Karl-Heinz Fliegauf (Wolfsburg) und Eishockey-Legende Erich Kühnhackl in dem Gremium. Winkler übernimmt den Posten von Martin Bresagk. „Winkler hat über Jahre mit Cortina toll zusammengearbeitet. Ich habe mit ihm vor ein paar Tagen telefoniert, ob er es sich vorstellen könnte, ein Teil des Team zu werden. Winkler hat das mit dem EHC abgestimmt – und dann zugesagt”, sagt Kühnhackl der AZ, „wir haben eine Mission, wir müssen das deutsche Eishockey voran bringen. Wir sind ein Gremium, in dem Leute sitzen, die lieber handeln als nur reden. Winkler passt gut dazu.”


Die Aufgaben sind monumental. Nach der historischen Pleite, als das Cortina-Team im Februar in der Qualifikation scheiterte und die Eishackler damit erstmals nicht bei Olympia dabei sind, droht der Sport in der öffentlichen Wahrnehmung endgültig abzustürzen. „An diesem Scheitern habe ich weiterhin richtig zu kauen”, sagt Kühnhackl, „das einzig Gute daran ist, dass jetzt auch der Letzte im deutschen Eishockey die Alarmglocken hören muss.”


Gehört hat sie Winkler auf jeden Fall. Nicht nur, weil Cortina der zuvor bereits die Nationalteams in Italien und Ungarn trainiert hatte, sich über die mangelnde Unterstützung für und die geringe Wertigkeit der Nationalmannschaft bei den Vereinen beklagt hatte. „Wir geben dem Bundestrainer Rückendeckung, werden mit ihm zusammen Entscheidungen treffen. Es kann nicht sein, dass das Wohl und Wehe des deutschen Eishockeys auf nur einer Person lastet. Wir alle stehen zu Cortina und hinter ihm”, sagt Winkler. Und Kühnhackl sagt: „Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr aus, Taten sind gefragt. Die WM ist enorm wichtig.” Die findet ab dem 3. Mai in Finnland und Schweden statt. 

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