DOSB-Chef: Olympia-Absage wäre "einschneidende Maßnahme"

Eine Absage der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Coronavirus-Ausbreitung wäre für DOSB-Präsident Alfons Hörmann eine "einschneidende Maßnahme".
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DOSB-Präsident Alfons Hörmann ist zuversichtlich, dass die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden.
Guido Kirchner/dpa/dpa DOSB-Präsident Alfons Hörmann ist zuversichtlich, dass die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden.

Berlin - Eine Absage der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Coronavirus-Ausbreitung wäre für DOSB-Präsident Alfons Hörmann eine "einschneidende Maßnahme".

Dies hätte mit Blick auf die wirtschaftlichen Konsequenzen "eine ganz andere Dimension" als etwa eine Verschiebung der Sommerspiele, sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes auf "Focus Online". Er sei aber "zuversichtlich, dass es klappen wird".

IOC-Präsident Thomas Bach hatte zuletzt Spekulationen über eine Absage oder Verschiebung von Olympia kategorisch abgelehnt. Ein derartiges Szenario sei in den Exekutivsitzungen des Internationalen Olympischen Komitees nicht diskutiert worden.

Japan zählt bisher ein Dutzend Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Die meisten Sportveranstaltungen sowie vorolympischen Wettkämpfe wurden in dem Land bereits abgesagt, um eine Ausbreitung des neuartigen Virus Sars-CoV-2 zu verhindern.

Hörmann befürwortet Tests bei Athleten, die aus Trainingslagern mit erhöhter Corona-Gefahr zurückkehren. "Auf jeden Fall sind Tests bei diesen Athletinnen und Athleten mit möglichen Symptomen absolut notwendig. Das ist im ureigenen Interesse der Athleten selbst, auch, weil jeder seinen Teil dazu beitragen sollte, die Epidemie einzudämmen", sagte Hörmann. Der DOSB sei dabei in ständigem Austausch mit Olympiaarzt Prof. Dr. Bernd Wohlfahrt und dem Robert-Koch-Institut.

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