DFB-Boss: Hass und Rassismus haben im Sport keine Chance

Drei Tage nach der Gewalttat von Hanau hat DFB-Präsident Fritz Keller Rassisten den Kampf angesagt und vor den Gefahren in der heutigen Gesellschaft gewarnt.
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DFB-Präsident Fritz Keller setzt sich gegen Hass und Rassismus ein.
Roland Weihrauch/dpa/dpa DFB-Präsident Fritz Keller setzt sich gegen Hass und Rassismus ein.

Freiburg - Drei Tage nach der Gewalttat von Hanau hat DFB-Präsident Fritz Keller Rassisten den Kampf angesagt und vor den Gefahren in der heutigen Gesellschaft gewarnt.

"Es ist offensichtlich wieder an der Zeit, wo Menschen Feindbilder brauchen, um ihren Hass loszuwerden. Aber beim Fußball, im Stadion, beim Sport überhaupt haben Hass, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Chance", sagte der 62 Jahre alte Keller in einem ARD-Interview vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf.

Schon am Donnerstag hatte Keller appelliert: "Wir sind angesichts dieser sinnlosen Gewalttat erschüttert und fassungslos. Sie ist die nächste eindringliche Mahnung, dass wir alle gegen Hass und Rassismus, gegen jede Form der Diskriminierung zusammenstehen müssen - ob auf der Stadiontribüne, auf der Straße oder im Internet."

Ein 43 Jahre alter Deutscher hatte am Mittwochabend in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Der Sportschütze tötete auch seine 72 Jahre alte Mutter und dann sich selbst. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Täter eine rassistische Gesinnung und war psychisch krank.

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