Deutsche Skilangläufer in Drammen ausgebremst

Diesen Sprint-Weltcup hätten sich die deutschen Langläufer schenken können. Nach den Erfolgen zuletzt gab es am Mittwoch in Drammen einen so nicht erwarteten Rückschlag. "Wir sind schon ein wenig enttäuscht", hieß es.  
| sid/dpa
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Hanna Kolb verbuchte als 21. noch das beste Ergebnis.
dpa Hanna Kolb verbuchte als 21. noch das beste Ergebnis.

Diesen Sprint-Weltcup hätten sich die deutschen Langläufer schenken können. Nach den Erfolgen zuletzt gab es am Mittwoch in Drammen einen so nicht erwarteten Rückschlag. "Wir sind schon ein wenig enttäuscht", hieß es.

Drammen - Dämpfer für die deutschen Skilangläufer: Nach zuletzt ordentlichen Ergebnissen enttäuschten die Athleten des Deutschen Skiverbands (DSV) im Klassiksprint beim Weltcup in Drammen/Norwegen. Hanna Kolb (Buchenberg) verbuchte als 21. noch das beste Ergebnis. Sandra Ringwald (Schonach-Rohrhardsberg), die wie Kolb im Viertelfinale ausgeschieden war, belegte Rang 26.

Bei den Männern war Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) auf Platz 25 bester Deutscher. "Wir sind schon ein wenig enttäuscht", sagte Andreas Schlütter, der Sportliche Leiter des DSV, dem SID: "Wir sind sehr motiviert hierher gefahren und haben uns etwas mehr ausgerechnet.

Jetzt gilt es, über die nächsten Wochen wieder die Form aufzubauen." Enttäuschend war besonders das Abschneiden der weiteren deutschen Frauen hinter Ringwald und Kolb: So war der Arbeitstag für Sprint-Spezialistin Denise Herrmann (Oberwiesenthal) bereits nach der Qualifikation beendet.

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Die 27-Jährige kam nicht über Rang 38 hinaus und verpasste damit ebenso wie Lucia Anger (Oberstdorf) als 33. und Anne Winkler (Sayda) auf Rang 46 den Einzug ins Viertelfinale. Bei den Männern scheiterten Markus Weeger (Hirschau) als 61. und Alexander Wolz (Buchenberg) als 70. klar.

Den Sieg sicherte sich auf dem engen Kurs in der norwegischen Kleinstadt Drammen Langlauf-Superstar Petter Northug. Der Norweger triumphierte vor seinen Teamkollegen Ola Vigen Hattestadt, Eirik Brandsdal und Finn Haagen Krogh und feierte seinen ersten Erfolg in dieser Saison.

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Bei den Frauen gewann Maiken Caspersen Falla knapp vor Ingvild Flugstadt Östberg (beide Norwegen) und der Russin Natalja Matwejewa. Zuletzt hatten in Planica besonders Ringwald und Kolb ein Ausrufezeichen gesetzt und mit Platz drei den ersten Podestplatz für deutsche Athleten im Teamsprint seit mehr als zwei Jahren verbucht.

Zudem feierte Ringwald als Fünfte im Einzel das beste Ergebnis ihrer Karriere. Auch Eisenlauer war in Slowenien auf einen starken sechsten Rang gespurtet und hatte im Team zusammen mit Thomas Bing (Dermbach) mit Platz vier geglänzt. Am Wochenende sind in Oslo nun wieder die Distanz-Spezialisten gefragt.

Am Samstag und Sonntag stehen in der norwegischen Hauptstadt die langen Massenstart-Rennen über 30 Kilometer bei den Frauen und 50 Kilometer bei den Männern auf dem Programm. Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen vor allem auf den Routiniers Stefanie Böhler (Ibach) und Nicole Fessel (Oberstdorf). "Mit beiden peilen wir die Top 10 an", sagte Schlütter.

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