DEL-Rekord für EHC München

Mit zehn Siegen in zehn Spielen hat der EHC Red Bull München einen Startrekord in der Deutschen Eishockey Liga aufgestellt.
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Die Spieler des EHC Red Bull München feiern den zehnten Sieg im zehnten Spiel.
Matthias Balk/dpa/dpa Die Spieler des EHC Red Bull München feiern den zehnten Sieg im zehnten Spiel.

München - Mit zehn Siegen in zehn Spielen hat der EHC Red Bull München einen Startrekord in der Deutschen Eishockey Liga aufgestellt.

Der Titelanwärter von Trainer Don Jackson gewann knapp mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) gegen die Grizzlys Wolfsburg. Damit verbesserte der Vizemeister die Bestmarke der Nürnberg Ice Tigers aus der Saison 2013/14, die die Münchner am vergangenen Sonntag egalisiert hatten. Mit 30 Zählern führt der EHC die Tabelle überraschend deutlich an.

Daryl Boyle (10. Minute), Youngster Justin Schütz (28.) und Maximilian Kastner (46.) erzielten die Treffer und sorgten dafür, dass die Münchner weiter ohne Punktverlust sind. Sebastian Furchner verkürzte für Wolfsburg zwar noch mal zum 2:3 (60.), das reichte aber nicht mehr. Das erste Tor der Gäste war Anthony Rech (27.) gelungen.

Für die Kölner Haie setzte sich dagegen auch bei der Rückkehr von Nationalstürmer Marcel Müller nach fast eineinhalbjähriger Verletzungspause die Negativserie fort. Der ambitionierte achtmalige deutsche Meister verlor gegen die Augsburger Panther 1:3 (0:0, 0:2, 1:1). Der neue Haie-Trainer Mike Stewart schaffte damit auch gegen seinen früheren Club nicht den erhofften Schritt aus der sportlichen Krise. Für den Vorletzten Köln war es die fünfte Niederlage nacheinander.

Ein kurioser Treffer leitete das 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) der Nürnberg Ice Tigers gegen das bisherige Überraschungsteam Straubing Tigers ein. Straubings Travis Turnbull traf mit einem Passversuch ins eigene Tor, als Keeper Sebastian Vogl das Eis verlassen hatte (16.). Beim 6:2 (3:0, 1:2, 2:0) der Eisbären Berlin gegen die Krefeld Pinguine erzielte der erst 17 Jahre alte Stürmer Lukas Reichel bereits seinen vierten Saisontreffer.

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