Carapaz baut Vorsprung beim Giro d'Italia aus

Im Biathlon-Stadion von Antholz ist Richard Carapaz dem ersten Gesamtsieg eines Ecuadorianers beim Giro d'Italia wieder ein Stück näher gekommen.
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Hat seinen Vorsprung im Kampf um das Rosa Trikot weiter ausgebaut: Richard Carapaz.
Massimo Paolone/Lapresse/Lapresse via ZUMA Press/dpa Hat seinen Vorsprung im Kampf um das Rosa Trikot weiter ausgebaut: Richard Carapaz.

Antholz - Im Biathlon-Stadion von Antholz ist Richard Carapaz dem ersten Gesamtsieg eines Ecuadorianers beim Giro d'Italia wieder ein Stück näher gekommen.

Nach einer Attacke kurz vor dem Ziel knöpfte der 25 Jahre alte Radprofi am Mittwoch auf der 17. Etappe seinen größten Rivalen Vincenzo Nibali aus Italien und Primoz Roglic aus Slowenien weitere sieben Sekunden ab. Damit festigte Carapaz seine Führung in der Gesamtwertung.

Den Tagessieg holte sich nach 181 Kilometern von Commezzadura nach Antholz der Franzose Nans Peters, der sich aus einer ursprünglich 18 Fahrer umfassenden Spitzengruppe abgesetzt hatte. Die Plätze zwei und drei belegten der Kolumbianer Esteban Chaves und der Italiener Davide Formolo vom deutschen Bora-hansgrohe-Team.

Für das Gesamtklassement spielte die Ausreißergruppe keine Rolle. Carapaz liegt vier Etappen vor Schluss nun 1:54 Minuten vor dem zweimaligen Gesamtsieger Nibali und 2:16 Minuten vor Ex-Skispringer Roglic. Den Vorsprung dürfte Carapaz auch brauchen. Zum Abschluss wartet am Sonntag noch das 17 Kilometer lange Einzelzeitfahren von Verona, in dem Roglic favorisiert ist. Auch Nibali dürfte dem Leichtgewicht aus Ecuador Zeit abnehmen. Näher an das Podium herangerückt ist Carapaz' Teamkollege Mikel Landa aus Spanien, der nun 3:03 Minuten zurück auf dem vierten Gesamtrang liegt.

Am Donnerstag gibt es für die Sprinter die letzte Möglichkeit auf einen Etappensieg. Über 222 Kilometer geht es von Valdaora nach Santa Maria di Sala mit einem komplett flachen Finale. Vieles deutet auf ein Sprintduell zwischen dem deutschen Meister Pascal Ackermann und dem in der Punktewertung führenden Franzosen Arnaud Démare hin.

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