Brite Froome gewinnt Tour de France

Der britische Radprofi Chris Froome hat zum dritten Mal nach 2013 und 2015 die Tour de France gewonnen. Den Sieg auf der letzten Etappe am Sonntag auf den Champs-Élysées in Paris sicherte sich der Deutsche André Greipel.
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Darauf ein Glas Champagner: Chris Froome.
dpa Darauf ein Glas Champagner: Chris Froome.

Der  britische Radprofi Chris Froome hat zum dritten Mal nach 2013 und 2015 die Tour de France gewonnen. Den Sieg auf der letzten Etappe am Sonntag auf den Champs-Élysées in Paris sicherte sich der Deutsche André Greipel.

Paris - Der Brite Chris Froome hat zum dritten Mal in seiner Karriere die Tour de France gewonnen. Das Gelbe Trikot des 31 Jahre alten Radprofis wurde auf der 21. und letzten Etappe traditionell nicht mehr angegriffen.

Nach über 3500 Kilometern in den vergangenen drei Wochen feierte Froome seinen Triumph. Bereits 2013 und 2015 hatte er das wichtigste Radrennen der Welt für sich entschieden. Den prestigeträchtigen Etappentriumph zum Abschluss der 103. Frankreich-Rundfahrt holte sich nach 113 Kilometern der Rostocker André Greipel.

Auf der Avenue des Champs Élysées gewann der 34-Jährige im Massensprint und sorgte für den vierten deutschen Siege in Folge auf dem Pariser Prachtboulevard. Für Greipel war es der elfte Tour-Etappensieg seiner Karriere.

Tony Martin muss passen

Tony Martin (Etixx-Quick Step) musste die Tour de France kurz vor dem Ziel aufgegeben. Der 31-Jährige klagte während der letzten Etappe über Knieschmerzen. "Ich hatte gestern schon Schmerzen, bin aber noch irgendwie ins Ziel gekommen", sagte Martin in der ARD.

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Er habe es am Sonntag unbedingt probieren wollen, aber schon nach 10, 20 Kilometern gemerkt, dass das Knie nicht mitspielt: "Es ist absolut ärgerlich, aber gegen Knieschmerzen anzufahren, hat absolut keinen Sinn."

Nach ARD-Informationen soll es eine Vorsichtsmaßnahme mit Blick auf die am 5. August beginnenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sein.

Pech hatte auch Marcel Kittel mit einem Raddefekt etwa 35 Kilometer vor dem Ziel. Stinksauer schlug er mehrfach auf seinen Lenker ein. Allein und ohne einen Teamkollegen musste Kittel sich wieder ans Feld heranarbeiten, was unnötige Kraft kostete, die ihm im Finale fehlte.

Die 104. Auflage der Tour de France wird im nächsten Jahr am 1. Juli 2017 in Düsseldorf gestartet.

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