Bayern soll 70,64 Millionen Euro TV-Gelder erhalten

Mit 70,64 Millionen Euro soll der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München auch in der neuen Bundesliga-Saison den größten Anteil der TV-Gelder aus der nationalen Vermarktung erhalten.
| dpa
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70,64 Millionen Euro soll der FC Bayern München an TV-Geldern erhalten, berichtet "Kicker".
Matthias Balk/dpa/dpa 70,64 Millionen Euro soll der FC Bayern München an TV-Geldern erhalten, berichtet "Kicker".
Verein TV-Gelder in Millionen Euro
BUNDESLIGA
Bayern München 70,64
Borussia Dortmund 69,37
Bayer Leverkusen 67,47
RB Leipzig 65,96
Borussia Mönchengladbach 64,54
TSG 1899 Hoffenheim 63,14
Eintracht Frankfurt 60,45
Hertha BSC 59,29
Schalke 04 56,17
VfL Wolfsburg 55,18
SC Freiburg 51,50
Werder Bremen 49,87
FSV Mainz 05 46,20
FC Augsburg 42,87
1. FC Köln 40,34
VfB Stuttgart 39,09
1. FC Union Berlin 33,37
Arminia Bielefeld 29,80
2. BUNDESLIGA
Hannover 96 22,46
Fortuna Düsseldorf 22,33
Hamburger SV 20,15
Darmstadt 98 15,94
1. FC Nürnberg 15,53
1. FC Heidenheim 14,68
VfL Bochum 13,14
SC Paderborn 12,99
Holstein Kiel 12,02
FC St. Pauli 11,51
Greuther Fürth 11,30
Jahn Regensburg 10,62
Erzgebirge Aue 9,74
SV Sandhausen 9,50
Eintracht Braunschweig 8,74
Karlsruher SC 8,52
VfL Osnabrück 8,13
Würzburger Kickers 7,49

Berlin - Mit 70,64 Millionen Euro soll der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München auch in der neuen Bundesliga-Saison den größten Anteil der TV-Gelder aus der nationalen Vermarktung erhalten.

Auf Rang zwei der vom "Kicker" am Montag veröffentlichten Verteilerliste steht Borussia Dortmund (69,73 Millionen Euro) vor Bayer Leverkusen (67,47) und RB Leipzig (65,96). Schlusslicht der 36 Clubs ist Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers (7,49). Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wollte den Bericht auf dpa-Anfrage nicht kommentieren.

Insgesamt 1,2 Milliarden Euro werden aus der nationalen Vermarktung der Medienrechte in der Saison 2020/21 an die 36 Profivereine der ersten und zweiten Liga auf der Basis eines Vier-Säulen-Modells (Bestandsschutz, Nachhaltigkeit, Nachwuchs und Wettbewerb) ausgezahlt.

Den Clubs seien die Zahlen am 16. Juli genannt worden, berichtet der "Kicker". Insgesamt 1,4 Milliarden Euro, davon 200 Millionen Euro aus der internationalen Vermarktung, würden zur Auszahlung kommen. Vorausgesetzt, die Saison verlaufe ohne Unterbrechungen, hieß es.

Wegen der Corona-Krise halte die Deutsche Fußball Liga (DFL) erst einmal 45 Millionen Euro zurück. Künftig werden die TV-Gelder in zwölf Raten - anstatt wie bisher vier - ausgezahlt. Ursprünglich war die DFL mit einer Rekordzahlung von 1,637 Milliarden Euro aus der Vermarktung der nationalen und internationalen Medienrechte auf Basis bestehender Verträge für die Saison 2020/21 ausgegangen.

Bereits in der gerade abgelaufenen Saison hatten die Clubs aufgrund der Coronavirus-Pandemie Einbußen in Höhe von etwa 150 Millionen Euro aus TV-Geldern hinnehmen müssen. Außerdem fehlen Ticket- und Sponsoreneinnahmen in Höhe von etwa 150 Millionen Euro.

In der im September beginnenden Saison wird mit einer Reduzierung der nationalen Medienerlöse um 183,5 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro geplant, die Erwartungen aus der internationalen Vermarktung wurden von 254 auf 200 Millionen Euro gesenkt, schreibt der "Kicker".

Die Zahlen die der "Kicker" präsentiert hat:

© dpa-infocom, dpa:200727-99-936124/3

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