Anti-Doping-Agentur bestätigt positiven Fury-Test

Tyson Fury ist  jetzt auch offiziell des Dopings überführt. Der Verlust seiner WM-Gürtel und eine Sperre drohen. Wie es mit dem britischen Boxer weitergeht, steht in den Sternen.
| sid
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Tyson Fury ist  jetzt auch offiziell des Dopings überführt. Der Verlust seiner WM-Gürtel und eine Sperre drohen. Wie es mit dem britischen Boxer weitergeht, steht in den Sternen.

London - Dem britischen Box-Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury drohen wegen Dopingmissbrauchs eine Sperre und der Verlust seiner WM-Gürtel.

Wie die britische Anti-Doping-Agentur UKAD mitteilte, wurde der 27-Jährige im Juni wegen der nachgewiesenen Einnahme einer Dopingsubstanz vorläufig gesperrt.

Die Sperre sei gemäß der Verordnungen des britischen Dopingsystems am Mittwoch allerdings bis zu einer Anhörung vor dem Nationalen Anti-Doping-Ausschuss aufgehoben worden, hieß es weiter in der Erklärung.

Lesen Sie hier: Tyson Fury gegen Wladimir Klitschko muss verschoben werden

Fury hatte am Dienstag gedroht, die UKAD zu verklagen. Britische Zeitungen hatten behauptet, Fury sei bereits vor seinem gewonnenen WM-Kampf gegen den langjährigen Champion Wladimir Klitschko im November vergangenen Jahres positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden.

Laut UKAD wurde Fury ebenso wie sein Cousin Hughie allerdings erst am 24. Juni provisorisch gesperrt. Am gleichen Tag sagte der Brite den für den 9. Juli angesetzten Rückkampf gegen Klitschko wegen einer Knöchelverletzung ab, die er sich im Training zugezogen habe. Als neuer Termin galt zuletzt der 29. Oktober.

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